Wenn ein Motor 2 Jahre in der Ecke liegt…

… dann wird es wohl so langsam mal Zeit ihn auch fertig zu machen.

Junge, Junge, nun ist das also schon wieder über zwei Jahre her das mir dieses schicke, kleine Schnäppchen über den Weg lief und ich einfach nicht „Nein“ sagen konnte.

Kaum angekommen war der Motor dann auch schnell zerlegt und eine lange Einkaufsliste erstellt. Und weil Ela eben diese „in ihre Finger“ bekommen hatte, lagen unter dem Weihnachtsbaum ganz viele Motorteile.

Doch nur eine Woche später stand dann auch noch dieses rote Cabrio quasi nebenan zum Verkauf und das Unheil nahm seinen Lauf.

Nun ist es aber soweit (hoffentlich) und der Kadett bekommt bald ein neues Herz.

Damit das dann auch kräftig schlägt, habe ich bereits eine Ansaugbrücke angepasst und die Dichtung passend dazu zurecht geschliffen. Die Ein- und Auslässe auf dieses neue Dichtungsmaß aufgefräst und bearbeitet. Die Ventile gesäubert, auf ein einheitliches Gewicht gebracht und neu eingeschliffen.

Zum Schluß dann noch grundiert und lackiert.

 

Und während der Kopf da so rum liegt und der Lack trocknet, habe ich mich gleich mal um den verschrabbelten Ventildeckel gekümmert. Ein Bild davon hatte ich jetzt keins gemacht, aber stellt Euch einfach einen alten, verölten Aludeckel vor, an dem der halbe Lack ab ist.

Zuerst habe ich den eingefrästen Schriftzug komplett weg geschliffen, denn Anfang der 70er hieß das bei Opel ja noch „Einspritzer“ und der Kadett deshalb GT/E . „Injection“ nannten das die Anderen und machten daraus den GTI.

Nachdem ich den restlichen Lack entfernt hatte, ging es an das Polieren.

Ich habe heute zwar nur den ersten, groben Poliergang geschafft, aber es sieht trotzdem schon ganz gut aus.

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen