Weg mit dem Dreck

Bevor es ans Schweißen geht, muss natürlich erst einmal der ganze alte Schmodder vom Auto runter.
Also alles abgebaut, was sich abbauen lässt und den Kadett bequem auf die Schaumstoffmatratze gebettet. Denn so lässt es sich doch deutlich besser am Unterboden arbeiten.

Bewaffnet mit Heißluft Föhn und Spachtel habe ich den Unterbodenschutz relativ schnell zur Kapitulation gezwungen und er trat ohne große Gegenwehr den Rückzug an.

Erfreulicherweise hat der gesamte Boden, bis auf zwei kleine Löcher, nur hier und da etwas oberflächlichen Rost und nachdem ich diesen behandelt hatte, brauchte ich den Unterboden nur noch einmal gründlich mit Silikonentferner abwaschen und konnte ihn dann auch schon wieder grundieren.

Zurück in der Normalposition wird nun auch das Schweißgerät hervor gekramt.
Hier z.B. an der Sitzaufnahme Fahrerseite befand sich eins der beiden Löcher im Unterboden. Also zuerst das rostige Stück heraus getrennt und da hier die Bleche zweilagig sind, habe ich den oberen Teil eingeschnitten und hochgelappt. So konnte ich sehen, ob der Rost sich schon großflächiger ausgedehnt hat, was zum Glück nicht der Fall war. Trotzdem alles mit Fertan behandelt und anschließend wieder verschlossen.

Dann aus Bastelpappe eine Schablone für das einzusetzende Blech angefertigt

Ein Stück Blech zugeschnitten und eingepasst…

…und drin.

Nachdem auch das zweite Loch verschlossen und das Tunnelblech drin ist, ist der Boden fertig.

6 Kommentare zu “Weg mit dem Dreck

  1. Liebe Ela,

    ein wundervolles Hobby habt ihr da, für das ich mich ebenso begeistere. Ich habe sehr viele Jahre als freie Fotografin gearbeitet und eben diese Fahrzeuge für Fachzeitschriften bzw. Tuning-Magazine fotografiert. Das war eine besonders schöne Zeit und noch heute kann ich mich an diesen liebevoll hergerichteten Fahrzeugen nicht satt sehen.

    Ganz liebe Grüße

    Nisnis

    • Hallo Nisnis,
      wow, da hast Du aber auch einen tollen Beruf ausgeführt. Gerade die Tuningszene stelle ich mir sehr interessant vor.
      Darf ich fragen für welche Magazine das war und ob man diese Fotos irgendwo noch sehen kann?
      Ich fotografier ja auch sehr gerne (auch Hobby) und finde gerade das fotografieren von Autos sehr sehr schwer.
      Ganz liebe Grüße
      Ela

      • Liebe Ela,

        ich habe zehn Jahre lang Autos fotografiert und mich in ihren Details total verloren. Muss aber auch gestehen, dass ich durchaus unter den Autos lag, in Motorenräumen hing, in Scheunen Oldtimer suchte, Autos an Krane gehangen, Autos auf Schienen gestellt und vor Flugzeugen fotografiert habe und in der von den Männern dominierten Szene zunächst nur ein müdes Lächeln geschenkt bekam, wenn ich zartes Blondinchen mit meinem Foto-Equitment auftauchte. Es war harte Arbeit, sich als Frau zu beweisen, aber es hat erfolgreich geklappt.

        Ich habe unter anderem für die Opelzeitschrift Flash Scene, das VW Magazin VW Scene, das Amy und Oldtimer Magazin Chrom & Flammen und für die VW WOB fotografiert und geschrieben. Anfangs war das Schreiben von Beiträgen über die Menschen, die an ihren Fahrzeugen unermüdlich bastelten noch recht einfach, aber als dann verstärkt elektronisches Tuning hinzu kam, viel es mir immer schwerer, die fachlichen Details authentisch zu beschreiben. Leider gibt es online kaum Bilder, denn das ist alles schon ein paar Jahre her. Natürlich habe ich alle Zeitschriften schön archiviert :-).

        Liebe Grüße

        Nisnis

        • Liebe Nisnis,
          das klingt unglaublich interessant und faszinierend. Eine Erfahrung von der nicht jeder sprechen kann! 🙂
          Ich kann das gut nachvollziehen, dass es gerade als Frau sehr schwer ist, in der Szene auch wirklich ernst genommen zu werden.
          Heute ist es garantiert um einiges leichter als noch Jahre zuvor. Doch selbst in meinem Umkreis werde ich oft belächelt weil ich die Leidenschaft meines Mannes unterstütze und teile.
          Die Opel Flash kenne ich sogar noch von früher, da werd ich mal drauf achten wenn mir wieder ältere Exemplare unterkommen. 😉
          Fotografierst du heute denn auch noch?
          Liebe Grüße
          Ela

          • Hey liebe Ela,

            ja, ich fotografiere noch, wenn man das einmal geliebt hat, kann man nicht mehr aufhören. Allerdings habe ich ein krankes Bein, sodass ich aktiv nichts mehr mache, nur noch privat. Und die Liebe zu Autos, Oldtimern ist ebenso geblieben :-).

            Damals, die flash. Oh man, sind wir schon so alt?

            Sei besonders lieb gegrüßt und seid euch sicher, dass ich euren Berichten gern folge.

            Liebe Grüße

            Nisnis

          • Liebe Nisnis,
            das tut mir sehr leid aber ich bin froh, dass deine Leidenschaft zumindest noch privat ausgübt werden kann.
            Zum Alter, ähm ja, sagen wir mal so, der Kadett ist nur ein Jahr älter als ich *kicher*
            Liebe Grüße und bis bald,
            Ela

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