Wann bist Du wieder da?

Die letzten Tage hieß es mal wieder: „Schleifen und schleifen und schleifen…“

Und da ich jetzt nicht jede kleine Macke in meine Erinnerung zurückrufen mag, (Denn die wunden Finger sind noch allgegenwärtig) hier nur eine kleine Auswahl der gröbsten Arbeiten.

Zuerst der Steinschlag am Frontblech. Hier hatte ich mir gedacht: „Bevor ich jede Macke einzeln ausbesser nehme ich doch gleich die grobe Kelle.“ Also runter mit dem Lack.

Und wieder fertig.

Die Delle in der Seitenwand und der neu eingeschweißte Radlauf sind wieder Geschichte.

Und ein Blick in den Kofferraum macht auch wieder Hoffung.

Ebenso der Anblick vom Motorraum.

Nachdem zum Abschluß die Karosserie noch komplett mit 1200er Schleifpapier geschliffen war, habe ich diese überaus schöne und top gepflegte Vorderachse aus der Scheune gezogen und zusammen mit dem kaum gebrauchten Lenkgetriebe verbaut.

Ok, bis auf die eine rote Mantzel Feder sind die Prutteln jetzt nicht so der Hit, aber diese Achse braucht der Lackierer wenigstens nicht abkleben. Denn egal wie sie anschließend aussieht, sie liegt danach eh wieder für viele Jahre in der Ecke. Die Hauptsache ist, der Kadett wird rollbar und der Lackierer hat wenig Arbeit.

Und heute war es dann soweit. Der Kadett schaut schüchtern aus dem Garagentor.

„Soll ich wirklich?“

„Na gut, aber sei vorsichtig“

„Jippieh, Auf geht´s!“

Bei bestem Sonnenschein ging es dann ab zum Lackierer.

3 Gedanken zu „Wann bist Du wieder da?

  • 31. März 2017 um 13:06
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    Da kriegt mein Gatte einen ganz melancholischen Blick. Sein erster war auch so ein Kadett 😉

    Antwort
    • 1. April 2017 um 20:37
      Permalink

      Hallo Sabine,
      ich kann ihn sehr gut verstehen :o)
      Hatte er auch ein Coupé?

      Gruß
      Jörg

      Antwort

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