Vorbereiten der Dachhaut

Bevor ich den Schiebedachkasten zum Lackieren vorbereite, kommt erst mal der schwierigste Teil an die Reihe, die Dachhaut.

Es ist zwar auch nur ein Stück Blech, aber eins, das sich schnell und gerne verzieht. Hier ist also genaues und sorgfältiges Arbeiten angesagt.

Also ruhig mal etwas langsamer machen, ganz besonders beim Schweißen.

 

Zuerst muss aber noch der Spriegel hinter dem Dachausschnitt raus.

Hierzu habe ich mir wieder ein passendes Hebelwerkzeug gebaut und dann einfach die vordere Falz, Stück für Stück, nach unten gebogen.

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Danach konnte ich den Spriegel einfach nach hinten heraus ziehen.

Und, wie erwartet, befindet sich zwischen dem Spriegel und der Dachhaut keinerlei Rostschutz. Nix, nur originales Blech.

Dieses ist dafür allerdings erstaunlich gut in Schuss.

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Als Nächstes habe ich einmal mit dem Drahtbürstenaufsatz auf der Flex grob sauber gemacht und anschließend dann überlegt, wie ich Bleche für die kaputten Stellen anfertigen kann.

Da ich kein Virtuose der freihändigen Blechbearbeitung bin, fertige ich mir eben für alle schwierigen Stellen Schablonen an.

Begonnen habe ich heute mit der rechten, vorderen Ecke, die es auch am schlimmsten erwischt hat.

Dafür habe ich ein Stück Holz passend zugeschnitten und dann an die Rundung der Dachhaut angepasst.

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Von oben sieht man schön die ganzen Löcher in der Dachhaut.

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Um auzuprobieren, wie gut das mit der Schablone geht, habe ich dann schnell mal ein Reststück grob zurecht geschnitten, eingespannt und abgekanntet.

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Also, ich hätte auch gleich ein passendes Stück anfertigen können, denn das Blech passt wirklich gut.

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