Vom einsamen Wolf im Schafspelz

Vom einsamen Wolf im Schafspelz

Während der Schnee wieder einmal hinterlistig aus dem Himmel fällt, liege ich in meinem Körbchen und denke über Dich nach.
Eigentlich hatte ich mich ja gefreut, als es hieß, dass Du ein paar Tage Urlaub machst, denn ich dachte, dass meine „müden Knochen“ sich etwas erholen können. Ich werde zwar erst 6 dieses Jahr, aber verdammt du hast mich die letzten Monate echt altern lassen! Sich jeden Tag zu sehen und zu spielen kann echt anstrengend sein …

Tja und nun lieg ich hier und wer hätte das gedacht, ich vermiss Dich! Ich vermisse es mit dir zu balgen und zu bellen, die Nachbarn gemeinsam am Zaun zu verwarnen, dir in die Beine zu beißen, (das Einzige, wo ich bei deiner Größe dran komme!) verdammt, ich vermisse es sogar das Du mir am Schwanz ziehst!
Auf der großen Wiese ist nichts los, nur der lästige Dackel will mir laufend an die Wäsche ähhh Hintern.
Immer wenn ich auf dem Hof bin, halte ich Ausschau nach Dir, ich würde am liebsten bei Dir klingeln …
Hoffe Ostern geht ganz schnell vorbei und ich sehe dich bald wieder! Dann werden wir wieder gemeinsam das Dorf aufmischen und zeigen, warum unsere Frauchens uns die „Raufschwestern“ nennen!
Du fehlst mir Kleine (auch wenn du größer bist als ich),
es grüßt Dich,
Dein Wolf im Schafspelz …
Joy
© Michaela Gutowsky

 

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