Vernichtet – Teri Terry

Gelesenganzklein
Titel:
Vernichtet
Autor: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3649611851
Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Meine Meinung:

Um was geht es in diesem Buch?
Mit dem dritten Band legt Teri Terry das lang ersehnte Finale um Kyla an den Start.
Nachdem Kyla geslated wurde, kehren nach und nach ihre Erinnerungen zurück. Dabei gerät sie allerdings erneut in Gefahr und muss untertauchen. Während ihrer Flucht erfährt sie, wer ihre leibliche Mutter ist. Doch anstatt endlich zur Ruhe zu kommen, geht es richtig los, denn Kyla ist eine Bedrohung für die Lorder und die Terroristen. Was für ein Geheimnis umgibt sie?

Der Einstieg:
Begann mit dem direkten Anschluss an den Vorgänger. Es wurden kleinere Rückblenden aufgezeigt, um die Erinnerungen des Lesers aufzufrischen.

Der weitere Handlungsverlauf
war genauso wie erhofft und erwartet. Immer wieder geriet Kyla in Gefahr was die Handlung natürlich umso spannender machte und so langsam kam sie Stück für Stück an die Wahrheit um ihre Identität und Herkunft heran. Doch trotz dieser stets präsenten Spannung im Hintergrund verlief die Handlung zunächst eher ruhiger dafür aber auch emotionaler.
Die Autorin schaffte auch in diesem Band eine mysteriöse und unheimliche Atmosphäre, die erneut einen bedrückenden und beklemmenden Einfluss hervorrief, wenn zum Beispiel die Lorder auftauchten und ihre Opfer suchten.
Nach und nach wurden offene Fragen geklärt und überraschende Wendungen machten die Handlung noch interessanter.

Die Protagonisten:
Kyla wuchs im Finale über sich hinaus. Sie war selbstbewusster, dachte intensiver über ihr Handeln nach, und selbst wenn sie zwischendurch auch mal naiv war (was sie natürlich sein darf), wirkte sie authentisch und nachvollziehbar.
Die Suche nach ihren Wurzeln ist verständlich und glaubhaft und auch ihre Zweifel wirkten echt und realitätsnah.
Alles in allem hat mir Kyla als Protagonistin in dieser Reihe sehr gut gefallen. Ich hab ihr die Rolle abgenommen und denke, selbst bei kleinen Schwächen, wuchs sie von Teil zu Teil mehr zu einer jungen Frau heran, die nichts anderes woltte als um die Wahrheit ihrer Herkunft zu kämpfen.
Dabei machte mir im Nachhinein ihre Sorge um gewisse Personen, sie noch sympathischer.

Der Schreibstil:
Erzählt wurde die Geschichte wieder aus Kylas Perspektive. Dabei warf die Autorin auch im abschließenden Band den Leser mitten in die Handlung, baute aber als Denkstütze kleinere Rückblenden ein, die meine Erinnerungen an den zweiten Band schnell auffrischen konnten.
Auch wenn der letzte Band zunächst etwas ruhiger verlief, entwickelte er sich dennoch zu einem Pageturner, den ich nur ungern aus der Hand legen wollte. Der nachfolgende Spannungsaufbau und die überraschenden Wendungen sorgten dann endgültig dafür, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hab.

Und das Beste kommt immer zum Schluss oder nicht?!
Ja ich denke schon! Zumindest bei dieser Trilogie fand ich das Ende sehr gut gelöst, wenn auch überraschend und für mich mal nicht von Beginn an, vorhersehbar.

Fazit:
Teri Terry ist mit diesem Finale ein wirklich guter Abschluss einer spannenden und interessanten Trilogie gelungen, die ich jedem empfehlen möchte, der gerne dystopische und jugendliche Romane liest.
Tolle Charaktere, eine interessante Handlung und ein gut gelöstes Ende sind genau das was ich von einer Trilogie erwarte und diese Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Diese Reihe war spannend und beklemmend, düster und doch hoffnungsstark.
Ich bin gespannt, ob wir in Zukunft noch mehr von dieser Autorin lesen werden. Ich für meinen Teil kann es nur hoffen.
© Michaela Gutowsky

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