Zwischenwelt – Die Welt zerbricht / Jill Noll

Kurzbeschreibung
Mit Energien und Kräften lässt sich großen Schaden anrichten, wenn man sie manipuliert.
Um dies zu verhindern, leitet Suko das Sondereinsatzkommando für paranormale Phänomene. Dabei ahnt er nicht, dass die größte Bedrohung derzeit aus den eigenen Reihen kommt.
Er muss für seine Liebe, sein Leben und das Schicksal der Menschen kämpfen.

Eindruck
Wirker, energiebeladene Gegenstände und ein Sondereinsatzkommando für paranormale Phänomene, das aus richtig taffen Leuten besteht – eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack!
Eins kann ich Euch vorweg schon verraten: Hier ist der Titel Programm!
Denn in diesem Debütroman sorgt Energie (die Magie sehr ähnlich ist) dafür, dass die Welt nicht mehr so ist, wie sie

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Liebesteufel / Jessica Swiecik


Kurzbeschreibung

ER sucht im Internet nach der ganz großen und einzigen Liebe.
ER glaubt, sie bei Teenagerinnen zu finden …
Und ER ist bereit sie notfalls auch zu töten!

Eindruck
„Liebesteufel“ ist das Jugendthriller Debüt von Jessica Swiecik, die nicht nur Bücher schreibt, sondern auch einen eigenen Bücherblog mit den Namen In Büchern leben betreibt.
Ihr erster Thriller ist ganz besonders an die jüngere Leserschaft gerichtet und beschäftigt sich hauptsächlich mit

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AchtNacht / Sebastian Fitzek

Kurzbeschreibung
Am 8.8. um 20 Uhr 08 startet die Todeslotterie. Jeder kann bis dahin den Namen einer verhassten Person in den Lostopf werfen. Wird dieser gezogen, hat die betreffende Person eine ganze Nacht lang über 80 Millionen Feinde.
Denn jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten und bekommt obendrauf 10 Millionen Euro Kopfgeld.
Was als ein massenpsychologisches Experiment galt, ist völlig eskaliert.

Meinung
Wenn ich einen neuen Thriller von Sebastian Fitzek lese, bin ich stets gespannt, welch abgedrehte Idee mich diesmal erwartet und bin mir sicher, dass egal welche verrückte Handlung mich da überrascht, zumindest der Spannungsbogen bis zum Ende hoch liegt.

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Drei Meter unter Null / Marina Heib

Kurzbeschreibung
Sie beobachtet ihre Opfer und ermordet sie dann.
Jedoch nie grundlos. Sie bemühte sich, normal zu sein – bis zu jenem Tag, an dem sie beschloss, eine Mörderin zu werden. Damit ihre Opfer genauso leiden wie sie.

Meinung
Was bewegt eine Frau dazu, Menschen zu ermorden?
Die Autorin Marina Heib zeigt in diesem Thriller auf, wie es möglich ist, dass eine Frau die schon immer etwas anders war, zu einer Jägerin wird. Richtig, sie jagt Menschen und ihre Geschichte gleich einem Selbstportrait.
Die Protagonistin erzählt in der Ich-Perspektive und sie berichtet, wie sie ihre Opfer ausspäht und letztendlich ermordet.

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Tiefe Narbe. Im Kopf des Mörders / Arno Strobel


Kurzbeschreibung

Mordkommission Düsseldorf.
Auf der Wache taucht ein Mann voller Blut auf. Er ist verstört und kann sich an die letzten zwei Tage nicht mehr erinnern.
Doch das Blut an ihm stammt von einer Frau, die seit Jahren vermisst wird.
Ist er ein Opfer oder Täter?
Max Bischoff, der gerade erst bei der Mordkommission in Düsseldorf begonnen hat, folgt einem Verdacht, bis ein grauenvoller Mord geschieht.

Meinung
Wenn man als Leser bereits mehrere Thriller eines Autors gelesen hat, ist es immer wieder spannend, ob der Autor es auch mit dem nächsten Werk schafft, den Erwartungen gerecht zu werden.
Arno Strobel konnte diese Erwartungen absolut erfüllen. Mehr noch, er hat mich aufs Neue überrascht und mich persönlich an meine Grenze gebracht.

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Das tote Mädchen / Steven James


Kurzbeschreibung
Wisconsin. Die 16-jährige Emily wird tot am Lake Algonquin gefunden. Genau wie alle anderen, glaubt ihr Mitschüler Daniel, dass es sich um einen Unfall handelte.
Schon bald aber plagen ihn Visionen, in denen Emily ihn um Hilfe bittet.
Wurde sie etwa ermordet? Niemand glaubt Daniel, dem es immer schwerer fällt, seine Visionen von der Realität zu unterscheiden. Doch wie soll er verhindern, dass der Täter erneut zuschlägt?

Eindruck
Steven James ist bereits mehrfacher Thriller Autor und legt mit dieser Geschichte seinen ersten Jugendthriller an den Start.

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Ich wünschte, ich könnte Dich hassen / Lucy Christopher


Kurzbeschreibung
Du hast mich zuerst gesehen. Auf dem Flughafen, an jenem Tag im August. Dein intensiver Blick, noch nie hat mich jemand so angeschaut. Ich hab dir vertraut. Dann hast du mich entführt. Raus aus meinem Leben, weg von allem, was ich kannte. Hinein ins Nirgendwo, in Sand und Hitze und Dreck und Gefahr. Du hast geglaubt, dass ich mich in dich verliebe. Und dort im Nirgendwo, in Sand und Hitze und Dreck und Gefahr, hab ich mich in dich verliebt. Doch ich wünschte, ich könnte dich hassen. (Quelle: Carlsen Verlag, Klappentext: „Ich wünschte, ich könnte Dich hassen“)

Eindruck
Kann man sich wirklich in seinen Entführer verlieben?
Ihn sympathisch finden?
Oftmals werden diese Empfindungen als Stockholm-Syndrom bezeichnet und dieses Thema ist der Grundstein für Lucy Christophers Jugendroman, der gleichzeitig auch ihr Debütroman ist.
Auf sehr emotionale und einfühlsame Weise lässt die Autorin die sechzehnjährige Protagonistin Gemma in der Du-Perspektive erzählen, mit

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Leons Erbe / Michael Theißen

 

 

 

 


Kurzbeschreibung

Als Katjas Sohn Leon bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht für sie eine Welt zusammen.
Es ist der zweite Schicksalsschlag innerhalb der Familie, denn sechs Monate zuvor verschwand ihre Schwester Nicci.
Nach Leons Trauerfeier erhält Katja überraschend einen Anruf von einem Notar.
Leon hat ihr eine Kiste vererbt und darin befindet sich Niccis Armband.
Wie kam er an dieses Armband und welche Botschaft, wollte Leon seiner Mutter damit hinterlassen?
Katja macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und kommt damit einem dunklen Familiengeheimnis auf der Spur.

Meinung
Michael Theißens Debütroman verspricht laut Beschreibung „Hochspannung“ und ich finde, in gut 2/3 kann diese Geschichte das auch einhalten denn der Spannungsbogen befindet sich bis fast zum Schluss immer wieder im oberen Level.
Gemeinsam mit der Protagonistin gilt es, das Geheimnis um Leon und Nicci zu lüften und sich auf verschiedene Fährten zu begeben.
Immer wieder glaubte ich, vorhersehen zu können, was wirklich geschah und wurde dann ein paar Seiten später wieder eines Besseren belehrt.
Denn der Autor baut immer wieder überraschende Wendungen ein und manches Mal zweifelte ich nicht nur an den Verstand der Hauptfigur, sondern auch an meinen.
Denn auch Katjas Gedanken werden immer in kursiver Schrift dargestellt und so setzt sich der Leser zusätzlich mit diesen auseinander.
Mit nur wenigen blutigen Szenen aber vielen Spannungsmomenten wurde ich in den Strudel der Geschichte hineingerissen und mochte das Buch kaum aus der Hand legen.
Zusammengefasst wäre das also ein richtig guter Thriller gewesen, wäre mir nicht das letzte Drittel so konstruiert vorgekommen.
Die Auflösung an sich, fand ich gar nicht mal schlecht aber die Art und Weise, wie dann plötzlich Schlag auf Schlag die ganze Wahrheit herauskommt und die Figuren reagieren, fand ich ehrlich gesagt etwa schade und einen Ticken zu übertrieben/unglaubwürdig.

Denn bis auf die Hauptfigur bleiben auch die Nebenfiguren etwas blass.
Zwar reagieren vor allem die Familienmitglieder alle recht emotional aber in einer Art und Weise, die mir auf der einen Seite zu übertrieben und auf der anderen Seite zu untertrieben vorkam.
Die Handlung verfügt natürlich über eine gewisse Anzahl an Figuren und mir ist klar, dass die Beschreibung da aufgrund der Seitenzahl auch etwas auf der Strecke bleibt. Die Personen, die aber mit ihren Handlungen hier wichtig erscheinen, wirken nur „erwähnt“ und treten zu schnell wieder in den Schatten.

Dabei ist der Schreibstil von Michael Theißen an sich recht fesselnd und ermöglicht auch ein schnelles Lesetempo.
Die beschriebene Atmosphäre wirkt beklemmend genug um das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen und die Schauplatzbeschreibung ist sehr bildhaft.
Es fiel mir also leicht, mir die Umgebung rund um Düsseldorf vorzustellen und Katjas Wege zu verfolgen.
In den Dialogen fehlte mir allerdings etwas die Tiefe. Diese waren mir oft zu einfach gehalten und wirkten dadurch etwas aufgesetzt.

Zusammengefasst denke ich, dass „Leons Erbe“ trotz einiger Kritikpunkte ein guter Debütroman in der Kategorie Psychothriller ist, der mit wenig Blut auskommt und statt dessen Spannung und Geheimnisse bieten kann. Wenn man gewisse Schwächen verzeihen kann, wird man hier mit einer fesselnden Geschichte belohnt, die zumindest für mich nicht vorhersehbar und mich mit der Auflösung überraschte.

Weitere Informationen zum Buch
Titel: Leons Erbe
Autor: Michael Theißen
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-7413-0014-1
Seitenzahl: 300
Erschienen am: 11.07.2016

Stiefkind / S. K. Tremayne


Kurzbeschreibung

Rachel zieht mit David, einem reichen Anwalt und ihrem Stiefsohn Jamie, in ein Herrenhaus in Cornwall.
Sie will Jamie eine gute Mutter sein, denn Davids erste Frau beging einen tragischen Selbstmord.
Doch ihre Leiche wurde nie gefunden.
Als Rachel mit ihrem Jamie Pläne für den nächsten Sommer macht, äußert dieser einen fatalen Satz.
Er behauptet, nächsten Sommer wäre sie nicht mehr da. An Weihnachten würde sie sterben und Mommy käme zurück.

Eindruck
S. K. Tremayne hat mit diesem Psychothriller eine weitere Geschichte geschrieben, die mit wenigen blutigen Szenen auskommt und trotzdem gut für spannende Momente sorgen kann.
Der Autor versteht es den Schauplatz so friedvoll und gleichzeitig so bedrohlich zu beschreiben, dass einem beim Zuhören der Schauer über den Rücken jagt.
Immer wieder werden versteckte Anspielungen in den Raum geworfen, die den Zuhörer dazu animieren können, zu rätseln, welche der

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Saving Grace. Bis Dein Tod uns scheidet / B. A. Paris


Kurzbeschreibung
Jack und Grace sind das perfekte Paar.  Sie ist warmherzig, liebevoll und hübsch, er sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch charmant und kämpft als erfolgreicher Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen.
Doch sind die beiden wirklich so perfekt? Warum nimmt Grace zum Beispiel nie zu, obwohl es Unmengen an Essen gibt, wenn sie zu Dinnerpartys einladen? Und warum ist ihr Haus von einem so hohen Zaun umgeben?
Will man Grace darauf ansprechen, stellt man fest: Jack ist immer an ihrer Seite.

Meinung
B. A. Paris hat mit „Saving Grace“ einen Psychothriller geschaffen, der mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat.
Man könnte zwar anfangs meinen, der Handlungsstrang würde klischeehaft klingen, dem ist aber absolut nicht so, denn die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück zu einem beklemmenden Thriller, den ich so weder gehört noch gelesen habe.
Im Grunde genommen passiert nichts Schreckliches, der Thriller kommt ohne viel Gewalt und Blut aus und baut

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