Ein Engel im Mondlicht / Angela von Gatterburg

Titel: Ein Engel im Mondlicht

Autor: Angela von Gatterburg

Verlag: Aufbau Verlag

ISBN: 978-3-7466-2882-0

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Es ist Weihnachtszeit, die Engel sind im Stress und irgendeinem von Ihnen ist oben ist ein gravierender Fehler passiert. Dadurch kann ein gewisser Mensch auf der Erde nicht „die himmlische Melodie“ hören, die nur ganz besondere Menschen hören können, wenn sie dafür bestimmt sind.
Engel Paul, ein „Hilfsengel“ in niedriger Stellung will das aber nicht auf sich sitzen lassen. Als er den Fehler entdeckt und ihm klar wird, welche Konsequenzen das für die Menschen hat, versucht er mit aller macht die anderen Engel um Hilfe zu bitte und auf das Missgeschick hinzuweisen. Doch niemand hört ihm zu und so macht er sich kurzerhand allein auf dem Weg in einer Kapsel. Diese stürzt ab, mitten ihn Bayern und Paul verliert sein Gedächtnis.
Wie es weitergeht mit ihm und der bayrischen Familie und ob er den Menschen findet, der die himmlische Melodie hören soll, das solltet ihr selbst herausfinden.
Angela von Gatterburg hat einen wirklich tollen und amüsanten Schreibstil. Ihre Figuren wurden mir mit all ihren Charaktereigenschaften sehr sympathisch, vor allem der bayrische Hausherr der Paule bei sich aufnimmt.
Der Handlungsverlauf ist sehr turbulent und manchmal taucht der bayrische Dialekt auf, der aber wirklich nur gering ist und die Geschichte unheimlich auflockert.
Wie es sich für eine weihnachtliche Geschichte gehört, ist auch hier die Weihnachtszeit zu finden, die Landschaft wird mit ihrem Schnee beschrieben und so bekommt man noch mehr Lust auf den Winter.
Einiges ist vorhersehbar, was ich allerdings durch die geringe Seitenzahl auch völlig okay fand.
Auch die Covergestaltung ist schön weihnachtlich und deutet auf die Geschichte hin. Sie zeigt verschneite Dächer in der Nacht.
Fazit:
Angela von Gatterburg hat eine wirklich nette und amüsante Weihnachtsgeschichte geschrieben. Sie zeigt das auch Engel Fehler machen können und diese ihren eigenen Kopf haben.  Die Geschichte bleibt mir noch lange positiv in Erinnerung.
© Michaela Gutowsky