Göttlich verdammt – Josephine Angelini

Titel: Göttlich verdammt

Autor: Josephine Angelini

Verlag: Dressler

ISBN: 978-3-7915-2625-6

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Meine Meinung:
Da auch dieses Buch in den letzten Wochen erst einmal kräftig gehypt wurde, war ich zunächst einmal skeptisch aber auch sehr neugierig auf den Auftakt dieser Trilogie.
Schon die ersten Seiten zogen mich durch den leichten und jugendlichen Schreibstil in den Bann. Gleich zu Beginn lernt der Leser Helen und ihren Vater, aber auch ihre Freundin Claire kennen. Helen ist relativ schüchtern, dennoch durch ihre eigene Art sehr auffällig, ist aber fast überall beliebt und gut in der Schule. Ihr ganzes Leben ändert sich, als plötzlich die Familie Delos auf die Insel zieht. Helen reagiert äußert aggressiv auf die Familienmitglieder, die ebenfalls auf Helen bösartig reagieren. Ein Fluch belastet beide Familien und liegt Jahrhunderte zurück.
So weit zur Handlung der Geschichte, kommen wir zum Verlauf.
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass sich der Aufbau der Handlung zu sehr zog. Es dauerte mir zulange die Hintergründe zu erfahren, warum sich Helen und Luca an den Hals gehen, warum Helen sich plötzlich verändert und Albträume hat. Die Autorin lässt die ersten 120 Seiten den Leser noch stark im Unwissen, der Verlauf plätschert etwas, sodass es nicht einfach nur geheimnisvoll, sondern auch verwirrend und langwierig vorkommt. Dies hat mich etwas geärgert und ich hatte gehofft, dass es nicht so das ganze Buch über geht.
Jedoch nimmt die Spannung ab den ersten 150 Seiten richtig zu, einige offene Fragen werden beantwortet und so fing ich an regelrecht mit zu fiebern, weil mich die Geschichte immer mehr in ihren Bann zog.
Die Charaktere haben mir hier alle sehr gut gefallen. Die Autorin hat die Figuren sehr detailliert beschrieben und ausgebaut. Verschiedene Charaktereigenschaften treten hier hervor und wirken sehr lebendig dargestellt.
Die Protagonistin Helen gefiel mir sehr gut, mit ihrer recht ruhigen und vernünftigen Art, die ab und an auch mal schön sarkastisch werden kann.
Auch Luca gefiel mir als Figur sehr gut. Pfiffig und abenteuerlich, höflich und distanziert, machten beide Figuren eine beginnende Romanze perfekt.
Die beiden Personen wuchsen mir schnell ans Herz und so fieberte ich mit beiden mit.
Aber auch alle anderen Figuren mochte ich auf die eine Art und Weise, mal mehr mal weniger und dennoch zog ich einige Parallelen zur Tintenwelt und Bissreihe.
Da wäre zum Beispiel, der alleinerziehende Vater, mit seiner Tochter, eine verbotene Liebe und eine Familie, die relativ distanziert für sich lebt.
Auch Helen hat Geheimnisse vor ihrem Vater wie einst Bella aus der Bissreihe.
Auch einige Figuren aus der Familie Delos kamen mir durch ihre Charaktereigenschaften bekannt vor, vielleicht war es aber doch eher Zufall und meiner Fantasie zu viel entsprungen.
Diese gedanklichen Verbindungen störten mich auch überhaupt nicht. Zumal die überraschende Wendung in diesem Buch schnell wieder von Ähnlichkeiten ablenkt.
Wie schon erwähnt ist der Schreibstil sehr fließend und recht jugendlich. Es wird romantisch und spannend, traurig und geheimnisvoll, teilweise auch lehrreich.
Die Autorin bedient sich hier der griechischen Mythologie und Sagen aus der Antike, zum Aufbau der Handlung.
Allerdings empfand ich diesen Auftakt so gut gemischt, dass das Buch auf mich noch interessanter wirkte und mein Lesefieber derart weckte, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Umschlaggestaltung von „göttlich verdammt“ hat mich ebenfalls überzeugen können.. Auf grüngelben Hintergrund ist ein junges Mädchen abgebildet. Auf jeden Fall ein optisches Highlight in meinem Bücherregal.
Mit 494 Seiten hat der erste Teil dieser Trilogie eine sehr gute Länge.

Fazit:
Josephine Angelini ist mit diesem Debütroman ein großartiger Auftakt zur Trilogie gelungen. Auch wenn sich anfangs die Handlung etwas zog und der Aufbau zu undurchsichtig und flach wirkte, so bewies dieses Buch doch das der Hype darum gerecht ist.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der „Göttlich-Trilogie“
© Michaela Gutowsky

 

Altraterra – Die Prophezeiung / Yvonne Pioch

Titel: Altraterra – Die Prophezeiung

Autor: Yvonne Pioch

Verlag: lulu.com

ISBN: 978-1446702666

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Mit diesem Auftakt zur Trilogie hat Yvonne Pioch eine Welt geschaffen die mich etwas  an eine gelungene Mischung aus Trudi Canavans  „Gilde der schwarzen Magier“ und Dawn Cooks „Wahrheiten –Reihe“ erinnert.

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Asphalt Tribe / Morton Rhue

Titel: Apshalt Tribe

Autor: Morton Rhue

Verlag: Ravensburger

ISBN: 978-3-473-35336-1

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:
Dies war meine erste Graphic Novel und ich bin wirklich begeistert. Dachte ich zunächst das es nicht möglich sein kann, ein derart ernstes Thema auch wirklich erst in einer Art Comic-Version zu verdeutlichen, so musste ich schnell feststellen, dass dem so nicht ist.

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