Roseend – Wölfin des Lichts / Christa Kuczinski

Titel: Roseend – Wölfin des Lichts

Autor: Christa Kuczinski

Verlag: Tjordenfjord Verlag

ISBN: 978-3939948322

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Eigentlich gehören Werwolfromane, eher weniger in das Genre, dass ich gerne lese aber als ich die Leserprobe zu „Roseend“ gelesen habe, war ich schon so beeindruckt, dass ich es nun doch ausprobieren wollte.

Roseend ist ein Dorf, in dem Werwölfe, die natürlich etwas moderner leben und in der heutigen Zeit angepasst sind, friedlich miteinander leben. Hauptsächlich geht es in diesem Roman um Sara und Jake, die sich ineinander verlieben. Soviel verrät bereits der Klappentext und man kann diesen Roman ruhig als eine moderne, fantasievolle und vor allem romantische Liebesgeschichte beschreiben, die gleichzeitig der Auftakt zur Werwolfsaga ist.
Natürlich hat Sara dunkle Geheimnisse, die ihrer Liebe im Weg stehen und das macht die Geschichte etwas spannender.
Sehr gut gefiel mir die Beschreibung der beiden Protagonisten, die mir recht schnell sympathisch wurden.
Man sollte jetzt hier keinen Tiefgang erwarten, denn die Geschichte entwickelt sich locker und ich recht vorhersehbar. Durch die recht geringe Seitenzahl liest sie sich auch schnell weg.
Ab Mitte des Buches wird es richtig spannend. Auch hier schaffte es Christa Kuczinski mich mit Ihrem Schreibstil zu begeistern. Sie schreibt recht kurze, knackige Dialoge und zieht die Geschichte nicht zu sehr in die Länge.
Auch die Liebesszenen werden nicht übertrieben dargestellt, was ich als weiteren Pluspunkt empfinde, denn es gibt für mich nichts Schlimmeres, als versuchte Erotik und sinnloses Liebesgetolle.
Natürlich braucht die Handlung dieses Hin und Her, zwischen Sara und Jack, das gehört einfach dazu, wenn die Handlung nur aus 159 Seiten besteht.
Allerdings hätte ich mir zu Anfang etwas mehr Aufklärung um Saras Vergangenheit gewünscht, da es ja der Auftakt zu einer Saga ist, und mir hier zu viel Hintergrundinformation fehlte.
Das Cover ist recht romantisch gestaltet in warmen braunen Hintergrundfarben.

Fazit:
Dieser Roman hat mir nach dem lesen einen zufriedenen Eindruck beschert. Einfach, weil es eine moderne, lockere und romantische Liebesgeschichte ist. Auch wenn die Autorin leider noch relativ unbekannt ist, braucht sie sich nicht hinter ihren Büchern zu verstecken.
Ich freue mich schon darauf, den zweiten Teil „Roseend. Schattenklang“ zu lesen.
Roseend ist für mich, definitiv eine unterhaltsame, moderne Liebesgeschichte, die verspricht, sich zu einer interessanten Saga zu entwickeln.
© Michaela Gutowsky

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