Riley – Im Schein der Finsternis / Alyson Noel

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Titel:
Riley – Im Schein der Finsternis
Autor: Alyson Noël
Verlag: Radioropa
Sprecherin: Merete Brettschneider
ISBN: 978-3836805995
Meine Gesamtwertung: 3/5 Sterne
Meine Meinung:
Um was geht es in dieser Geschichte?

Im zweiten Teil dieser Saga genießt Riley das „tot sein“ in vollen Zügen. Sie nimmt ihre Aufgabe, die verlorenen Seelen einzufangen sehr ernst, und schreckt nicht vor schwierigen und komplizierten, man könnte auch sagen, bedrohlichen Aufgaben zurück.
Doch dann gerät sie an Rebecca, ein Geist, der voller Hass und Schmerz ist und ihre Freunde und viele andere Seelen gefangen nimmt.

Die Handlung
Im Schein der Finsternis ist der zweite Teil einer Saga. Mir war das gar nicht bewusst, als ich es zu hören begann und ich war froh das mir der Einstieg trotz des fehlenden ersten Bandes, problemlos klappte.
Es war nicht schwer sich die Geisterwelt und vor allem auch Riley und ihren Mentor Bodhi vorzustellen, dennoch dauerte es ein wenig, bis sich ein bisschen Spannung aufbaute.
Stattdessen fand ich es eher amüsant, manchmal auch nervig denn Riley ist sehr vorwitzig und vorlaut, was sich aber für ihre 12 Jahre wiederum glaubhaft erklären lässt.
Es gibt Rückblenden auf Teil Eins was mir ganz gut gefiel da ich wie gesagt den ersten Teil, nicht kannte.
Die Handlung ist zwar ein wenig vorhersehbar, bietet aber dennoch genug Wendungen, um zu überraschen.

Die Figuren
Riley ist die Protagonistin und mit ihren 12 Jahren oft vorlaut und unvernünftig. Trotzdem hat sie ihr Herz auf dem rechten Fleck.
Bodhi ihr Mentor versucht sie, ein wenig zu bremsen und an ihre Verantwortung zu erinnern. Jedoch schien sie ihn oft nicht ernst zu nehmen.
Buttercup ist Rileys Hund, der ebenfalls gestorben ist und für sie ein wichtiger Halt zu sein scheint.
Rebecca das Geistermädchen ist abgrundtief böse. Voller Hass und Schmerz und bringt ein wenig Spannung mit.
Prinz Kantar steht Riley mit seinem Rat zur Seite. Er wirkt sehr interessant und trägt eine wichtige Rolle.

Die Sprecherin:
Merete Brettschneider betont die Geschichte sehr gut und schaffte es mit ihrer Betonung, dass ich alle Figuren gut unterscheiden konnte. Ich hab ihr gerne zugehört und mich von ihrer Stimme durch die Geschichte tragen lassen.

Fazit:
An sich ist „Riley – im Schein der Finsternis“ eine recht gute Geschichte gewesen die Lust auf mehr macht. Dennoch finde ich, dass die Handlung einige Schwächen aufwies und es mir deutlich an Spannung fehlte.
Meiner Meinung nach gibt es in dieser Saga noch ganz viel Luft nach oben und ich kann nur hoffen, dass der dritte Band spannender wird bzw. die Figuren mich mehr begeistern können.
© Michaela Gutowsky

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