Raum 213 – harmlose Hölle / Amy Crossing

Gelesenganzklein
Titel:
Raum 213 – harmlose Hölle
Autor: Amy Crossing
Verlag: Loewe Verlag
ISBN: 978-3785578711
Meine Gesamtwertung: 3/5 Sterne
Meine Meinung:
Um was geht es?
Der erste Band dieser neuen Jugendbuchreihe aus dem Loewe Verlag erzählt von Liv, die die Eerie High besucht. Eine Schule die an sich sehr unscheinbar wirkt aber in der es einen Raum gibt, um den sich viele Geheimnisse und Gerüchte ranken. Raum 213 ist für jeden verboten und verschlossen doch ab und an öffnet er seine Türen. Ethan, ein Schüler der Eerie High, war einst dort eingesperrt und verlor fast den Verstand. Nun ist er aus der Klinik zurück und stellt Liv nach. Sie nimmt ihn zunächst nicht ernst, bis plötzlich eine Leiche in ihrem Garten auftaucht.
Raum 213 – harmlose Hölle ist das Debüt und gleichzeitig der Auftakt von Amy Crossing.

Der Einstieg:
Ich war ziemlich schnell in der Handlung drin und ließ mich zunächst von der jugendlichen und unheimlichen Atmosphäre treiben.

Der weitere Handlungsverlauf
Liv muss einiges durchmachen aber vor Spannung getrotzt hat diese Geschichte nicht. Wurde es endlich mal etwas spannend, so flaute der Spannungsbogen auch genauso schnell wieder ab. Das fand ich persönlich etwas schade, denn die Autorin hat einen fließenden und leichten Schreibstil, spart auch bei den Figuren meiner Meinung nach nicht an Details. Dennoch vermittelt Amy Crossing eine unheimliche, leicht mysteriöse Atmosphäre. Die Neugierde um das Geheimnis von 213 trieb mich beim Lesen immer weiter an obwohl mir klar war, dass dieses Geheimnis nicht so schnell gelöst werden würde.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Ethan und Liv, mit zwei Jahren Abstand.

Die Protagonisten sind:
Liv und Ethan. Livs Emotionen und Handeln fand ich recht glaubhaft dargestellt. Ethan wirkte tatsächlich sehr unheimlich und bedrohlich. Er war schwer zu durchschauen und so verwickelte mich die Autorin gekonnt in ein Ratespiel.
Auch die anderen Figuren waren gut und detailliert dargestellt. Ob es sich nun um die Freunde oder auch den Bruder von Liv handelte.

Und das Beste kommt immer zum Schluss oder nicht?!
Das Ende war für mich nach einiger Zeit vorhersehbar. Dennoch fand ich den Ausgang gut gelöst. Obwohl Raum 213 eine Reihe ist, ist die Geschichte an sich abgeschlossen.

Fazit:
An sich ist dieser Jugendthriller ziemlich unblutig, auch wenn eine Leiche gefunden wird oder andere Dinge passieren. Durch gewisse Themen wie Liebeskummer, Schule, Party und Freundschaft, kann Raum 213 definitiv jugendliche Leser ansprechen aber auch Erwachsene fesseln. Somit konnte mich Raum 213 mit seiner leichten unheimlichen Atmosphäre überzeugen und dazu verleiten auch den zweiten Band zu lesen. Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas, um ihn als einen echten Pageturner zu bezeichnen.
© Michaela Gutowsky

2 Kommentare zu “Raum 213 – harmlose Hölle / Amy Crossing

  1. Ich habe auf den ersten Band ebenfalls ein 3 von 5 Bewertung gegeben. Ich muss gestehen, dass mir diese Jugendthriller immer besser gefallen, da es einfach mal etwas anderes ist. Allerdings muss ich gestehen, dass ich gerade Liv nicht glaubhaft fand. Das mit Ethan wurde gut gelöst und hat mir auch sehr gefallen, aber so wirklich stimmig war die Erzählweise manchmal nicht.

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