Meridian – Flüsternde Seelen / Amber Kizer

Titel: Meridian – Flüsternde Seelen

Autor: Amber Kizer

Verlag: Pan

ISBN: 978-3-426-28365-3

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Band handelt, ist die Gefahr das Spoiler in dieser Rezension enthalten sind, gegeben.
Meridian begibt sich mit ihrem Freund Tens auf die Suche nach weiteren Fenestras. Eine dieser Fenestras scheint in einer Kleinstadt in einem Kinderheim zu leben. Kann Meridian sie aufspüren und sich mit ihr verbünden, bevor die Aternocti es tut?
Ich muss gestehen, dass der zweite Band mit Meridian mich nicht mehr ganz so fesseln konnte wie der Erste. Während ich den ersten Band spannend, romantisch und witzig fand, kam mir hier die Handlung etwas schwermütig und lang gezogen vor.
Vielleicht lag es an der etwas gedrückten Atmosphäre, die mir diese Handlung vermittelte, da in diesem Band auch Kinder verschiedener Altersgruppen mitspielen, die in einem Kinderheim aufwachsen und dort misshandelt werden. Misstrauen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und betrifft nicht nur die Kinder in dem Kinderheim.
Der Fokus dieser Fortsetzung richtete sich für mich aber eher auf die Romanze zwischen Meridian und Tens. Zwar erscheint immer wieder die Perspektive der anderen Fenestra, Juliet, dennoch erlebt der Leser die ersten zarten und ernsten Annäherungsversuche der beiden Protagonisten des ersten Bandes mit, sehr intensiv mit.
Die Handlung kam mir teilweise sehr düster und lang gezogen vor, trotzdem war ich überrascht, welche Wesen oder auch Menschen, Meridian zur Seite stehen.
Die Personen und Figuren sind auch hier wieder sehr klar gezeichnet, sodass der Leser sie sich auch im zweiten Band wieder gut vorstellen kann.
Auch der Vorgang, wenn Meridian die Toten ins Licht führt, ist wieder sehr gut beschrieben und nachvollziehbar. Das Gleiche gilt natürlich auch für Juliet.
Erzählt wird die Handlung aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht über Meridian die an ihren Aufgaben wachsen muss und auch ihr Vertrauen zu Tens aufbauen will und dann aus Juliets Sicht, die wiederum nur davon träumt, endlich aus diesem grausamen Heim rauszukommen. Ihre größte Sorge gilt vor allem den anderen Kindern.
Einige Fragen, die man sich vielleicht im ersten Band stellte, werden hier gelöst, andere wiederum lassen auf den dritten Teil hoffen.
Der Schreibstil ist auch hier wieder recht locker und ruhig. Die Autorin versteht es gewisse Atmosphären dem Leser nahe zu bringen und so erging es mir auch in der Fortsetzung.
Dieser Band war für mich ruhiger, melancholischer und ernster. Wirklich viel Spannung konnte ich nicht für mich entdecken, dennoch zog auch dieser Band mich wieder in seinen Bann.
Auch die Buchgestaltung ist etwas karger geworden.  Gab es beim ersten Band noch wunderschöne Kapitelverzierungen, wurde an diesem im zweiten Band gespart.
Allerdings hat das Cover einen direkten Wiedererkennungswert zum ersten Band und vielleicht zeigt es durch seine dunkle Gestaltung auch auf die düstere Atmosphäre im Buch.

Fazit:
Die Fortsetzung konnte zwar für mich nicht mehr das Lesefieber wie im ersten Band auslösen, dennoch schaffte es Amber Kizer mich erneut mit Meridian zu überzeugen.
Der zweite Band war definitiv düsterer und ernster, jedoch freue ich mich auf den dritten Band mit der sympathischen Protagonistin.
© Michaela Gutowsky

Das Buch der Wünsche – Peter Matthews

Titel: Das Buch der Wünsche

Autor: Peter Matthews

Verlag: Aufbau Verlag

ISBN: 978-3-7466-2782-3

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Dies war mein erster literarischer Adventskalender und ich war schon sehr gespannt.
Im „Buch der Wünsche“ wird eine Geschichte über die Liebe erzählt.
Anne, die Protagonistin ist Buchhändlerin und findet überraschenderweise ein blaues Buch in ihrer Buchhandlung, das definitiv nicht aus ihrem Sortiment stammt. Sie blättert in diesem Buch und entdeckt, dass dieses Buch ihre Wünsche beschreibt.
Für Anne beginnt ein turbulentes Abenteuer, bei dem sie hofft, endlich ihren Traummann zu finden.
Die Geschichte wird in 24 Kapiteln erzählt. Jedes Kapitel ist verschlossen, (perforiert) und lässt sich mit einem Messer oder anderem scharfen Gegenstand öffnen. Hier sollte man natürlich aufpassen das man nicht sich selbst oder aber sein Gegenüber verletzt!:O)
Zudem befinden sich pro Kapitel auch Illustrationen von Nic Klein.
Mit dem Schreibstil musste ich mich ein wenig anfreunden, er war mir anfangs zu hektisch und ich kam nur schwer rein. Doch bereits ab dem 3. Kapitel hat mich die Geschichte so sehr gepackt, dass es mir überhaupt nichts ausgemacht hat, die Kapitel vor der eigentlichen Adventskalenderzeit zu öffnen, um zu erfahren, wie dieses Abenteuer ausgeht.
Die Handlung dreht sich hauptsächlich um Liebe und Sehnsucht, die Weihnachtszeit an sich wird nur am Rande erwähnt.
Ich fand das Buch sehr spannend und interessant, die Geschichte ist zwar an einigen Stellen sehr skurril aber auch amüsant. Der eigentliche Reiz des Buches besteht allerdings darin, jeden Tag ein Kapitel zu öffnen und zu schauen, wie es weitergeht.
Das Cover finde ich für die Adventszeit in den weihnachtlichen Farben passend gestaltet.

Fazit:
„Das Buch der Wünsche“ konnte mich als mein erster literarischer Adventskalender sehr begeistern. Über die Handlung selbst mag ich hier gar nicht viel erzählen, denn der Leser sollte die Freude genießen, Tag für Tag die Kapitel zu öffnen und zu lesen. Ob ihr es schafft Euch am Riemen zu reißen und sie nicht wie ich in einem Rutsch durchzulesen, das müsst ihr selbst herausfinden.
Ich finde die Idee der Geschichte interessant und toll und kann mir vorstellen, dass dieses Buch auch ein tolles Geschenk für Leseratten in der Adventszeit ist.
© Michaela Gutowsky

Skindancer – Magisches Tattoo / Anthony Francis

Titel: Skindancer – Magisches Tattoo

Autor: Anthony Francis

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-50976-0

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Jeder Mensch der bereit ist ein Tattoo zu tragen, weiß an sich um die lebenslange Bedeutung und sucht sich meist ein Motiv aus, dass für ihn eine persönliche Bedeutung hat.
Um so wundervoller finde ich die Vorstellung, wenn dieses Tattoo magische Fähigkeiten hätte, zum Beispiel den Träger zu schützen oder aber auch andere mit der Schönheit zu verzaubern.
Dakota Frost, die Protagonistin in dem ersten Band dieser Reihe, trägt selbst magische Tattoos und ist in der Lage diese auch zu stechen. Zudem ist sie eine sogenannte Skindancerin, deren Bedeutung später in der Handlung ausführlicher erklärt wird.
Diese magischen Tattoos sind sehr beliebt, jedoch nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei einem Serienkiller, der seinen Opfern die Haut samt Tattoos raubt.
Dem Leser sollte hier klar werden, dass es nicht nur um einen Fantasyroman geht, dessen Grundhandlung eigentlich eine wunderbare Vorstellung weckt, sondern auch brutale Morde beschrieben werden.
Skindancer ist nicht durchweg spannend, aber sehr interessant. Der Aufbau ist gut strukturiert, die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Werwesen, Hexen, Vampire, und andere Gestalten bekommen hier ihren festen Platz. Sie alle leben in Atlanta, in einer Welt, in der es normal zu sein scheint, diese Gestalten um sich zu haben.
Die Protagonistin Dakota Frost war mir sehr sympathisch. Ich mochte Ihre lockere Art und ihrem Humor.
Auch viele andere Figuren fand ich hier sehr interessant und so manche Dialoge amüsierten mich sehr.
Auch die Liebe und Erotik kommen hier nicht zu kurz. Der Autor gibt Einblicke in die BDSM-Szene, die mit Vorliebe von gewissen Vampiren praktiziert wird. Auch geht er mit dem Thema Bisexualität locker um, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es nicht übertrieben dargestellt oder angesprochen wird, sondern als selbstverständlich erscheint, wie es in der heutigen Zeit auch sein sollte.
Zwischendurch wird es ein wenig brutal, gerade dann, wenn es um die Morde oder Folter geht.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, und leicht zu lesen. So ermöglichte mir Skindancer nicht nur durch die interessante Handlung einen leichten Lesefluss und die 412 Seiten vergingen wie im Flug.
Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Der Titel ist grau und rot auf schwarzem Hintergrund abgebildet, zwei Augen scheinen hervorstechend zu blicken und die ganze Aufmachung passt einfach zu diesem Buch.
Die Geschichte beinhaltet 46 Kapitel, jedes Kapitel ist verziert und am Ende befinden sich eine Danksagung und Informationen über den Autor.

Fazit:
Mit Skindancer. Magisches Tattoo ist Anthony Francis ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen Urban-Fantasy-Reihe gelungen. Ich freue mich auf weitere Werke von ihm und bin gespannt, wie es weitergehen wird.
© Michaela Gutowsky

 

Der Nebelkönig / Susanne Gerdom

Titel: Der Nebelkönig

Autor: Susanne Gerdom

Verlag: Ueberreuter

ISBN: 978-3-8000-5566-1

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Meine Meinung:
Da auch dieses Buch in den letzten Wochen erst einmal kräftig gehypt wurde, war ich zunächst einmal skeptisch aber auch sehr neugierig auf den Auftakt dieser Trilogie.
Schon die ersten Seiten zogen mich durch den leichten und jugendlichen Schreibstil in den Bann. Gleich zu Beginn lernt der Leser Helen und ihren Vater, aber auch ihre Freundin Claire kennen. Helen ist relativ schüchtern, dennoch durch ihre eigene Art sehr auffällig, ist aber fast überall beliebt und gut in der Schule. Ihr ganzes Leben ändert sich, als plötzlich die Familie Delos auf die Insel zieht. Helen reagiert äußert aggressiv auf die Familienmitglieder, die ebenfalls auf Helen bösartig reagieren. Ein Fluch belastet beide Familien und liegt Jahrhunderte zurück.
So weit zur Handlung der Geschichte, kommen wir zum Verlauf.
Der Nebelkönig ist eine spannende Geschichte aus verschiedenen Zeitebenen mit märchenhaften Gestalten. Hier kämpft Gut gegen Böse, Katze gegen Wolf. Die Protagonistin Sallie ist ein Küchenmädchen und kann sich kaum an ihre vergangene Zeit erinnern, auch nicht an ihre Eltern. Sie liebt Bücher und hält sich daher oft in der Bibliothek auf. Besonders ein bestimmtes Buch, das das Märchen von der Katzenkönigin und dem Nebelkönig erzählt, fesselt sie.
Doch plötzlich findet Sallie heraus, das ihre Welt nicht so ist, wie sie scheint. Dass sie selbst vom Bösen bedroht wird und ihr Leben in Gefahr ist. Sie muss entscheiden, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
Mit dieser Handlung entführt Susanne Gerdom den Leser in eine märchenhafte Welt, die nicht nur spannend ist, sondern teilweise auch sehr grausam. Im Vergleich dazu besitzt diese Welt eigentlich ziemlich wenig Magie. Zumindest steht diese nicht im Vordergrund. Es gibt nur wenige Zaubersprüche. Der Leser erlebt eine Zeitschleife, die von zwei Welten erzählt und zwischen denen die Figuren hin und herspringen. Zu Anfang beginnt die Handlung mit einem Prolog, das von einem Drachen und seinem Ziehsohn erzählt.
Die Protagonistin war mir sehr sympathisch. Durch ihre Liebe zu Büchern fand ich sie direkt liebenswert. Ich konnte gut mit ihr fühlen, wenn sie mal wütend wurde oder auch verzweifelt war. Zwischendurch blitzt auch mal ihre große Klappe durch. Leider hatte ich aber öfter mit den anderen Figuren Probleme, vor allem diese zu unterscheiden. Es spielen recht viele Figuren mit, die unterschiedlich in ihrer Gestalt sind, aber durch die Zeitsprünge kam ich dann schon mal durcheinander. Dies bremste ein wenig meinen Lesefluss.
Auch die Handlung wirkte auf mich ab und an, vor allem aber zum Schluss ziemlich sprunghaft.
Dennoch versteht es die Autorin, mit ihrem Schreibstil den Leser zu fesseln. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte versunken und mir ging es oft wie Sallie, wenn sie unbedingt in ihrem Buch, weiterlesen wollte.
Sie vermittelte mir beim Lesen zeitweise eine liebevoll beschriebene Welt, die dann wiederum plötzlich eine düstere Atmosphäre besaß.
Susanne Gerdom beschreibt die Welt sehr ausführlich, es fiel leicht, sich dieses Haus bildlich vorzustellen.
Überrascht war ich zeitweise von der Brutalität in dieser Geschichte. So lässt die Autorin auch schon mal das Blut fließen.
Mit 334 Seiten hat der Roman für mich eine gute Länge. Durch den fließenden Schreibstil und die spannende Handlung lässt sich das Buch auch recht schnell lesen.
Das Cover hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ein Dunkles in nebel umschlungenes Haus mit stechend gelben Augen in einem Bilderrahmen. Dieses Cover passt perfekt zu der Geschichte und lässt eigentlich schon vermuten, dass dieses Buch spannend wird.

Fazit:
Der Nebelkönig war für mich ein schaurig schönes Leseerlebnis. Spannend, mit einem wunderbaren Schreibstil entführt Susanne Gerdom die Leser in die Welt von Gut und Böse. Ein wunderbares Abenteuer voller Magie und märchenhafter Gestalten für jugendliche und erwachsene Leser.
© Michaela Gutowsky

 

Göttlich verdammt – Josephine Angelini

Titel: Göttlich verdammt

Autor: Josephine Angelini

Verlag: Dressler

ISBN: 978-3-7915-2625-6

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Meine Meinung:
Da auch dieses Buch in den letzten Wochen erst einmal kräftig gehypt wurde, war ich zunächst einmal skeptisch aber auch sehr neugierig auf den Auftakt dieser Trilogie.
Schon die ersten Seiten zogen mich durch den leichten und jugendlichen Schreibstil in den Bann. Gleich zu Beginn lernt der Leser Helen und ihren Vater, aber auch ihre Freundin Claire kennen. Helen ist relativ schüchtern, dennoch durch ihre eigene Art sehr auffällig, ist aber fast überall beliebt und gut in der Schule. Ihr ganzes Leben ändert sich, als plötzlich die Familie Delos auf die Insel zieht. Helen reagiert äußert aggressiv auf die Familienmitglieder, die ebenfalls auf Helen bösartig reagieren. Ein Fluch belastet beide Familien und liegt Jahrhunderte zurück.
So weit zur Handlung der Geschichte, kommen wir zum Verlauf.
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass sich der Aufbau der Handlung zu sehr zog. Es dauerte mir zulange die Hintergründe zu erfahren, warum sich Helen und Luca an den Hals gehen, warum Helen sich plötzlich verändert und Albträume hat. Die Autorin lässt die ersten 120 Seiten den Leser noch stark im Unwissen, der Verlauf plätschert etwas, sodass es nicht einfach nur geheimnisvoll, sondern auch verwirrend und langwierig vorkommt. Dies hat mich etwas geärgert und ich hatte gehofft, dass es nicht so das ganze Buch über geht.
Jedoch nimmt die Spannung ab den ersten 150 Seiten richtig zu, einige offene Fragen werden beantwortet und so fing ich an regelrecht mit zu fiebern, weil mich die Geschichte immer mehr in ihren Bann zog.
Die Charaktere haben mir hier alle sehr gut gefallen. Die Autorin hat die Figuren sehr detailliert beschrieben und ausgebaut. Verschiedene Charaktereigenschaften treten hier hervor und wirken sehr lebendig dargestellt.
Die Protagonistin Helen gefiel mir sehr gut, mit ihrer recht ruhigen und vernünftigen Art, die ab und an auch mal schön sarkastisch werden kann.
Auch Luca gefiel mir als Figur sehr gut. Pfiffig und abenteuerlich, höflich und distanziert, machten beide Figuren eine beginnende Romanze perfekt.
Die beiden Personen wuchsen mir schnell ans Herz und so fieberte ich mit beiden mit.
Aber auch alle anderen Figuren mochte ich auf die eine Art und Weise, mal mehr mal weniger und dennoch zog ich einige Parallelen zur Tintenwelt und Bissreihe.
Da wäre zum Beispiel, der alleinerziehende Vater, mit seiner Tochter, eine verbotene Liebe und eine Familie, die relativ distanziert für sich lebt.
Auch Helen hat Geheimnisse vor ihrem Vater wie einst Bella aus der Bissreihe.
Auch einige Figuren aus der Familie Delos kamen mir durch ihre Charaktereigenschaften bekannt vor, vielleicht war es aber doch eher Zufall und meiner Fantasie zu viel entsprungen.
Diese gedanklichen Verbindungen störten mich auch überhaupt nicht. Zumal die überraschende Wendung in diesem Buch schnell wieder von Ähnlichkeiten ablenkt.
Wie schon erwähnt ist der Schreibstil sehr fließend und recht jugendlich. Es wird romantisch und spannend, traurig und geheimnisvoll, teilweise auch lehrreich.
Die Autorin bedient sich hier der griechischen Mythologie und Sagen aus der Antike, zum Aufbau der Handlung.
Allerdings empfand ich diesen Auftakt so gut gemischt, dass das Buch auf mich noch interessanter wirkte und mein Lesefieber derart weckte, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Die Umschlaggestaltung von „göttlich verdammt“ hat mich ebenfalls überzeugen können.. Auf grüngelben Hintergrund ist ein junges Mädchen abgebildet. Auf jeden Fall ein optisches Highlight in meinem Bücherregal.
Mit 494 Seiten hat der erste Teil dieser Trilogie eine sehr gute Länge.

Fazit:
Josephine Angelini ist mit diesem Debütroman ein großartiger Auftakt zur Trilogie gelungen. Auch wenn sich anfangs die Handlung etwas zog und der Aufbau zu undurchsichtig und flach wirkte, so bewies dieses Buch doch das der Hype darum gerecht ist.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der „Göttlich-Trilogie“
© Michaela Gutowsky

 

Land der Schatten – Spiegeljagd / Ilona Andrews

Titel: Land der Schatten – Spiegeljagd

Autor: Ilona Andrews

Verlag: Lyx

ISBN: 978-3-8025-8341-4

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil, der Land der Schatten-Reihe handelt, ist die Gefahr des Spoilerns gegeben. Wer also unvoreingenommen den ersten Band noch lesen möchte, sollte diese Rezension nicht weiter lesen.
Eigentlich hatte ich erwartet dass der zweite Band dieser Reihe, weiterhin von Declan und Rose handelt, die ja bereits im ersten Teil die Protagonisten waren. Dem ist aber leider nicht so.
Protagonisten sind hier der Gestaltwandler William, der ebenfalls im ersten Teil eine große Rolle spielte und Cerise, eine junge und magisch begabte Frau. Während Cerise nach ihren verschwundenen Eltern sucht, trifft sie auf William, der auf der Suche nach einem Verräter ist. Notgedrungen schließen sich beide zusammen und setzen ihre Suche gemeinsam fort.
Wie sollte es nun anders auch sein, lässt sich gleich zu Beginn bereits erahnen das beide sich zueinander hingezogen fühlen und sich ihre Gefühle natürlich erst einmal nicht eingestehen.
Während mich dieses Klischee beim ersten Teil begeisterte, empfand ich es hier schon eher nach Abklatsch und war regelrecht enttäuscht. Hätten mich die witzigen Dialoge untereinander und auch die spannenden, actionreichen Szenen nicht so gefesselt, so hätte ich dieses Buch sicherlich schnellstens abgebrochen.
Jedoch versteht das Autorenpaar auch hier wieder, in den Dialogen Witz und Sarkasmus einzubauen, sodass der Leser einiges zu lachen bekommt.
Spannend ist dieses Buch auf jeden Fall, es gibt viele Kampfszenen, die auch sehr brutal beschrieben sind, wobei man sagen muss, dass auch hier wieder ein Klischee bedient wurde, denn die starke Cerise und der starke William, gehen deutlich in diesem Kämpfen als Sieger hervor.
Es gibt sehr viele romantische und erotische Situationen, die recht angenehm beschrieben sind.
Und oh Freude, auch Rose und Declan tauchen ganz leicht am Rande der Geschichte auf.
Die Handlung ist auf 541 Seiten festgehalten und zieht sich ab und an etwas in die Länge. Der Schreibstil ist klar und fließend, lässt sich recht schnell lesen. Der Spannungsbogen baut sich immer wieder auf, es gibt viele ironische und witzige Dialoge, die die Geschichte wie bereits schon im ersten Band, recht amüsant werden lässt. Auch die Magie spielt hier wieder eine große Rolle und der Leser bekommt so einige Rituale der Moormenschen mit. Das Cover ist wieder wunderschön gestaltet wie beim ersten Band, wobei ich mich auch hier frage, ob das Cover wirklich zur Geschichte selbst, passt.

Fazit:
Der zweite Band war zwar spannend und romantisch, konnte mich jedoch nicht so ganz überzeugen, weil ich einfach eine Fortsetzung mit Declan und Rose, den beiden Hauptpersonen aus dem ersten Band erwartet habe. Jedoch war dieses Buch dennoch lesenswert und ich habe nicht nur voller Spannung gelesen, sondern konnte mich auch in diesem Teil wieder amüsieren.
Dies reicht für mich allerdings nicht aus, um auch den nächsten Band dieser Reihe zu lesen, und ich denke ich werde Abstand davon nehmen, da ich davon ausgehe, dass auch hier wieder die Klischees bedient werden und die bisherigen Figuren eher als Randfiguren dienen.
© Michaela Gutowsky

Höllenglanz – Kelley Armstrong

Titel: Höllenglanz – Die dunklenen Mächte 03

Autor: Kelley Armstrong

Verlag: Pan

ISBN: 978-3-426-28343-1

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den dritten Teil der „dunklen Mächte “- Trilogie handelt, ist die Gefahr des Spoilerns in meiner Rezension gegeben. Wer sich für diese Trilogie interessiert und die beiden Vorgänger noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich, diese Rezension erst später zu lesen.
Kelley Armstrongs dritter Teil dieser Reihe, schließt sich nahtlos an den Vorgänger „Seelennacht“ an.

Mehr lesen

Roseend – Wölfin des Lichts / Christa Kuczinski

Titel: Roseend – Wölfin des Lichts

Autor: Christa Kuczinski

Verlag: Tjordenfjord Verlag

ISBN: 978-3939948322

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Eigentlich gehören Werwolfromane, eher weniger in das Genre, dass ich gerne lese aber als ich die Leserprobe zu „Roseend“ gelesen habe, war ich schon so beeindruckt, dass ich es nun doch ausprobieren wollte.

Mehr lesen

Roseend – Schattenklang / Christa Kuczinski

Titel: Roseend – Schattenklang

Autor: Christa Kuczinski

Verlag: Re Di Roma Verlag

ISBN: 978-3868702774

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil der Roseend-Reihe geht, ist die Gefahr gegeben, dass Inhalte aus dem ersten Band verraten werden.
Die Protagonisten Sara und Jack leben nun in Roseend zusammen. Sara hat sich gut eingelebt und lebt friedlich mit dem Rudel zusammen. Doch bleibt es eben nicht lange so friedlich, denn plötzlich spielen einige Werwölfe verrückt. Sara, die nun mal etwas anders ist als die anderen Werwölfe, erkennt die Gefahr und stellt sich ihr.
Wer jetzt glaubt allein, durch den Klappentext wäre alles vorhersehbar, der irrt sich.
Christa Kuczisnki hält in Roseend „Schattenklang“ einige erfreuliche oder auch weniger erfreuliche Überraschungen bereit. Damit hat sie es wieder einmal geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen, und auch mit dem zweiten Teil zu fesseln.
Die Autorin hat diese Geschichte wieder mit sehr viel Liebe geschrieben. Sie beschreibt Roseend so gefühlvoll und detailliert, dass ich als Leser schon fast selbst dort leben wollte.
Ich finde genau das macht ihren Schreibstil so aus. Ich lese nicht gerne Werwolfgeschichten, aber Roseend ist eine der wenigen, bei denen ich mich freue, die Bände zu lesen.
Schade fand ich es in Schattenklang etwas, dass die Auflösung der Unruhe etwas zu rasch abgehandelt wurde. Dem Leser ist zwar schnell klar, wer oder was hinter all dem Aufruhr steckt, aber das Rudel selbst erfährt es ja quasi erst am Ende. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag und schon war es zu Ende. Dies mag natürlich auch an der geringen Seitenzahl von 205 Seiten liegen.
Das Cover ist diesmal in Blautönen gestaltet, passt aber weiterhin optisch zur Reihe.

Fazit:
Eine Werwolfsaga, die mich begeistert. Sehr viel Romantik mit etwas Spannung, ist genau das was ich im zweiten Teil erwartet hab.
Ich hoffe, dass es einen dritten Band geben wird, der bald veröffentlicht wird. Der erste Band der Werwolfsaga heißt „Roseend – Wölfin des Lichts“
© Michaela Gutowsky