Monument 14 – Die Rettung (Bd.3) / Emmy Laybourne

Kurzbeschreibung
Gemeinsam mit den anderen Jugendlichen ist es Alex und Dean gelungen, sich in ein Flüchtlingslager nach Kanada zu retten.
Doch zur Ruhe kommen sie wieder nicht. Noch immer wissen sie nicht, was aus Josie geworden ist.
Doch auch Astrid und ihr ungeborenes Kind sind in Gefahr, da die Regierung ein ganz besonderes Interesse an den beiden zeigt.

Eindruck
Mit dem dritten und letzten Band schließt Emmy Laybourne ihre Trilogie und lässt es noch einmal so richtig krachen.
Denn genau wie den Jugendlichen, gönnt sie auch den Lesern kaum eine Atempause. Ganz besonders nicht, wenn es um den Erzählstrang von Josie geht, den ich persönlich, hochspannend fand.
Ihre Erzählperspektive ist sehr bewegend und eindringlich, erschreckend und beklemmend.
Denn Josie muss so einiges durchmachen und ist purer Gewalt und Übergriffen ausgesetzt.
Teilweise fand ich es schon etwas schockierend, auch wenn ich gleichzeitig sagen kann, dass die Autorin damit den dritten Band noch einmal gesteigert hat.
Deans Handlungsstrang dagegen ist schon fast ein Spaziergang.
Auch wenn er versucht Spannung vorzuweisen, so empfand ich diese eher als kurzweilig und zu gering.
Erneut hatte ich wie bereits beim zweiten Band das Gefühl, dass dieser so vor sich hindümpelt und sich wieder mehr mit der emotionaleren Seite befasst.
Dies fand ich ehrlich gesagt etwas mühselig und nervend.
Dennoch schafft die Autorin beide Erzählstränge gekonnt zu verknüpfen und bietet einen sehr guten und würdigen Showdown mit einem wirklich spannenden und gelungenen Finale.

Bei den Charakteren konnten mich ebenfalls wieder ein paar Figuren überraschen.
Genaugenommen vier!
Josies und Nicos, sowie Sahaylas und Alex Entwicklung hat mir richtig gut gefallen.
Es war eine wahre Freude diese zu verfolgen, wobei ich bei Nico öfter dachte, dass er eigentlich für seine Rolle noch viel zu blass wegkommt.
Im Gegensatz zu Dean, der mir viel zu viel Raum einnahm und mir genau, wie Astrids Launen, schwer auf die Nerven ging.
Beide fand ich unheimlich selbstgerecht, unglaublich nervig und anstrengend.

Wie ihr wahrscheinlich schon herauslesen konntet, fand ich den Schreibstil, insbesondere den Spannungsaufbau sehr überzeugend.
Einzig Deans Erzählperspektive hat mir erneut Schwierigkeiten gemacht, was aber hauptsächlich an der Charakterzeichnung liegt.
Nebenbei möchte ich aber erwähnen, dass ich das Gefühl habe, dass sich die Autorin auch in der Beschreibung von gewaltsamen Szenen gesteigert hat.
Diverse Übergriffe sowie Kampfszenen fand ich schon etwas beklemmend. Inwieweit das tatsächlich für jüngere Leser wichtig ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Fazit
„Monument 14 – Die Rettung“ ist ein großartiger Abschluss zu einer tollen und spannenden Trilogie. Das Finale hat mir richtig gut gefallen und ich mochte alle drei Bände trotz kleiner Kritikpunkte sehr. So habe ich mit den Jugendlichen gelitten und mich mit Ihnen gefreut.
Ich denke, diese Trilogie kann ältere Jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen begeistern.

Weitere Informationen zu diesem Buch
Titel: Monument 14 – Die Rettung (Bd. 3)
Autor: Emmy Laybourne
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-53471-1
Seitenzahl: 384
Erschienen am: 08.12.2014

Weitere rezensierte Bücher dieser Trilogie
* Monument 14 (Bd.1)
* Monument 14 – Die Flucht (Bd.2)

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