Monday Club – Das erste Opfer / Krystyna Kuhn

buchbesprechungkl
Titel: Monday Club – Das erste Opfer
Autor: Krystyna Kuhn
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3-7891-4061-7
Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne
Meine Meinung:
Kurzbeschreibung
Faye, 16 Jahre alt, leidet unter einer Schlafkrankheit. Dadurch kann sie oft Realität und Fantasie nicht mehr unterscheiden. Ihre Freundin Amy stirbt bei einem Autounfall. Plötzlich haben alle Geheimnisse um Faye und was meint Miss Austen mit „Sie können Tote wecken“? Eines Nachts sieht Faye Amy wieder.

Eindruck
Der erste Band dieser Trilogie wird aus der Sicht der Protagonistin Faye in der Ich-Perspektive erzählt. Aufgebaut ist die Handlung mit einem Prolog, 27 recht kurzen Kapiteln und einem Epilog.
Die Geschichte beginnt zunächst recht mysteriös und geheimnisvoll doch der Spannungsbogen fällt im Verlauf immer wieder mal wieder ab.
Dafür begleitet aber eine leicht unheimliche und geheimnisvolle Atmosphäre, die immer wieder aufgefrischt werden kann. Vor allem dann wenn bestimmte Personen in der Geschichte erscheinen.
Diese Atmosphäre sorgte dafür, dass ich die Geschichte als fesselnd empfand und immer weiter lesen wollte.
Immer wieder fallen Andeutungen, die den Leser dazu verleiten, schnell voreilige Schlüsse zu ziehen. Verschiedene Fährten werden gelegt, die Geschichte endet mit einem guten Cliffhanger und viele offene Fragen bleiben zurück, die hoffentlich ab dem zweiten Band näher beantwortet werden.

Figuren
Obwohl recht viele Personen in dieser Handlung erwähnt werden, sind alle ausreichend beschrieben, um sie gut differenzieren zu können und nicht durcheinander zu kommen.
Vor allem die Protagonistin fand ich sehr gut gelungen. Ihre Zweifel und Trauer erschienen mir glaubwürdig und ihre Charakterzüge fand ich sehr sympathisch.
Meine Lieblingsfigur war jedoch die geheimnisvolle Missy. Ihr auftauchen ließ die Geschichte stets mysteriöser und unheimlicher wirken. Die Atmosphäre, die sie vermittelte, sorgte für einen kleinen Schauer.

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin ist erneut sehr fesselnd und bildhaft, vor allem kann er jugendliche Leser ansprechen da er recht modern und jugendlich wirkt. Doch auch erwachsene Leser kann sie damit in ihren Bann ziehen.
Krystyna Kuhn schafft es, eine unheimliche Atmosphäre zu vermitteln, ihre Charaktere und Ortsbeschreibungen lassen sich gut in der eigenen Fantasie darstellen.

Fazit
„Monday Club – Das erste Opfer“ ist ein recht mysteriöser und geheimnisvoller Auftakt einer Jugendthriller-Trilogie, die mir definitiv Lust auf den zweiten Band macht.
Ein fieser Cliffhanger und geheimnisvolle Charaktere versprechen fesselnde Lesestunden.
© Michaela Gutowsky

4 Kommentare zu “Monday Club – Das erste Opfer / Krystyna Kuhn

  1. Ah, Trilogie – dann wohl erst mal nicht. Aber neugierig bin ich schon. Von Krystyna Kuhn hatte ich die Tal-Reihe angefangen und musste dann zu lange auf Band 2 warten. Doof, jetzt hab ich die erste Staffel zusammen gesammelt und immer noch nicht gelesen. Tsundoku eben. 🙂

    • Die Warterei auf die folgenden Bände war wirklich nervig.
      Dennoch hat mir „das Tal“ richtig gut gefallen. Als Buch- und als Hörbuchreihe.
      LG Ela

  2. Huhu Ela,
    da komme ich doch endlich wieder dazu, meinen Streifzug durch deinen Blog zu machen 🙂
    Ich hoffe, ich finde nichts für die WuLi….obwohl dieser Titel gut klingt!
    LLG Heike

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