Loch im Vergaser

Nachdem die Werkstatt fertig ist und ich endlich Platz habe und auch mein Werkzeug endlich wieder finde, habe ich mich also mal wieder um den Bus gekümmert.

 

Zuerst habe ich nochmals alle Leitungen überprüft, alle Anbauteile, die ich für den ersten, kurzen Probelauf notdürftig montiert hatte, wieder richtig angebaut. Ein neues Massekabel und eine neue Polklemme montiert, eine neue Batterie rein gesetzt und versucht zu starten.

 

Natürlich gab der Anlasser wieder keinen Mucks von sich, also habe ich ihn auch erst mal ausgebaut, zerlegt, gereinigt, gefettet und wieder eingebaut.

Neuer Versuch und siehe da, der Anlasser dreht und der Motor springt an.

Doch kaum wird der Motor wärmer und die Startautomatik schaltet ab, ist das Standgas fott….Motor aus….

Schnell wird klar, der Motor zieht Falschluft, aber wo?

Also Standgas etwas rauf, rein in den Moterraum, hochen und fühlen.

Oben links am Vergaser zwitschert und quiekt es und schnell ist klar, der Leerlaufsteller ist lose weil das Gewinde vermurkst ist.

Also Vergaser wieder raus.

Der Vorbesitzer hatte den Leerlaufsteller eingeklebt, wodurch er zwar im Loch blieb, mehr aber auch nicht.

Als ich die Vergaser draußen hatte, war der Leerlaufsteller fest, weshalb ich ihn da ließ, wo er war.

Als ich mir die Sache nun aber etwas genauer angesehen hatte, war klar, warum das Standgas machte was es wollte.

Das Gewinde war so vermurkst, daß der Leerlaufsteller sich durch sein Eigengewicht schräg stellte und der kleine Kolben sich dadurch oben durch den Vergaserdeckel gearbeitet hat.

Hier das kaputte Gewinde:

vergaserdeckel2

 

so krumm hängt er drin:

leerlaufsteller

 

Ob das mit der Zusatzluft so gedacht war?

vergaserdeckel

(unterhalb vom Spriteinlaß sieht man das Loch)

Erst mal nen Bier……

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