Gone – Verloren / Michael Grant

buchbesprechungkl
Titel: Gone – Verloren
Autor: Michael Grant
Verlag: Ravensburger
ISBN: 978-3473353163
Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Meine Meinung:
Kurzbeschreibung
Als plötzlich alle Menschen, die älter als 15 Jahre sind, verschwinden, steht Sams Welt auf dem Kopf. Zeitgleich erscheint eine unsichtbare Mauer, die die Kleinstadt in der er lebt, von der Außenwelt abschneidet. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt und Sam bleiben genau 299 Stunden, bis sein 15. Geburtstag ist.

Mein Eindruck
Der erste Band dieser Jugendromanreihe beginnt schon sehr spannend und mysteriös als plötzlich alle Menschen, die älter als 15 Jahre sind, verschwinden. Dies fällt zunächst in einer Schule auf, eine Umgebung, die vielleicht anfangs als harmlos erscheinen mag, jedoch steigert sich hier rasch die Panik der Kinder, als bewusst wird, dass kein Erwachsener mehr unter ihnen ist.
Als dann auch noch klar wird, dass es alle über 15 Jahre trifft und der eigene Geburtstag nicht mehr lange dauert, ist die Spannung endgültig auf dem Höhepunkt. Unterstützt wird die Geschichte durch verschiedene Erzählstränge, Kapitel die als Überschrift einen Countdown besitzen und einer Gruppenbildung, die dafür sorgt, dass die ohnehin schon heikle Situation endgültig eskaliert. Einige brutal beschriebene Szenen sind dadurch nicht auszuschließen. Somit ergibt sich von der ersten bis zur letzten Seite eine bedrohliche und beklemmende Atmosphäre.

Die Personen
Michael Grant beschreibt die Figuren sehr eindringlich und stattet die Jugendlichen mit verschiedenen Stärken und Schwächen aus. Einige besitzen durchaus Köpfchen und Sinn für Humor, andere jagen schon beim Lesen mit ihren durchtriebenen Hintergedanken einen Schauer über den Rücken.
Sam gefiel mir als Protagonist sehr gut. Ich mochte seine Art die Dinge zu lösen, seine Charakterzüge und auch die Schwächen, die er besitzt.
Doch es gibt noch viele andere interessante Personen in dieser Geschichte und vor allem „Pete“ hat es mir angetan.

Schreibstil
Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen und sollte es auch jüngeren Lesern leicht machen. Nicht zuletzt, weil die Geschichte so spannend ist. Michael Grant stellt die Hintergrundkulisse recht bildhaft dar, es fiel mir nicht schwer, mir diesen Ort mit seiner Barriere vorzustellen. Dialoge sind einfach und oft unterhaltsam mit lockeren Sprüchen dargestellt.

Fazit
„Gone – Verloren“ ist ein Pageturner, der nicht nur durch seine äußere Gestaltung (farbiger Buchschnitt bei der gebundenen Ausgabe) besticht, sondern von der ersten Seite an, kaum an Spannung und Interesse verliert, voran treibt und mich mit seinem Cliffhanger so neugierig machte, dass ich im Anschluss sofort Band zwei bestellt habe. Somit zieht er nicht nur jugendliche Leser in seinen Bann, sondern schafft es, auch den erwachsenen Leser zu begeistern.
© Michaela Gutowsky

4 Kommentare zu “Gone – Verloren / Michael Grant

  1. Hört sich sehr interessant an und wandert gleich mal auf meine Wunschliste 🙂 . Danke für die tolle Rezi.

    Wünsche dir einen wundervollen Wochen Start

    Carmen

    • Hallo Carmen,
      ich hoffe auch Du hattest einen tollen Start in die Woche 🙂
      Ich freue mich, dass das Buch auf Deine Wunschliste landet und bin gespannt wie es Dir gefallen wird 🙂
      LG Ela

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