Fips Fidibus / Susan Niessen

buchbesprechungkl
Titel:
Fips Fidibus
Autor: Susan Niessen
Illustratorin: Sabine Büchner
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-21323-6
Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Meine Meinung:
Kurzbeschreibung
Fips Fidibus ist zwar erst Schüler der zweiten Klasse an der Hokus Pokus Grundschule aber er musste schon öfter seine Zauberkünste unter Beweis stellen. Gemeinsam mit seinen Freunden, dem kleinen Drachen „Zwiebelchen“, Ritter Oscar und dessen Knappe Arthur, versucht Fips, einem geheimnisvollen Schwarzmagier das Handwerk zu legen.

Handlung
Die Geschichte enthält für junge Leser ab ca. 6 Jahren, zwei spannende magische Abenteuer mit Fips und seinen Freunden und wird mit liebevoll und kindgerechten Illustrationen unterstützt.
Dank der kurzen Kapitel eignet sie sich auch sehr gut zum Vorlesen. Am Ende der Geschichte befinden sich zusätzlich noch Auszüge aus dem Zauberlehrbuch.
Fips ist ein junger Zauberlehrling, der sich aufmacht in ein großes Abenteuer, um nach seinem Vater zu suchen. Dabei trifft er auf einen kleinen Drachen, einen Ritter und seinen Knappen und lernt auch sonst viele andere Menschen und Fabelwesen kennen.
Spannend und gleichzeitig heiter erzählt, eignet sich die Geschichte gut zum Vorlesen, gemeinsamen lesen oder eben auch für den jungen Leser selbst.
Nicht nur der Erzählstil, sondern auch die Gestaltung ist kindgerecht und ansprechend. Mit vielen Zaubersprüchen, witzigen Wortgefechten und bunten Zeichnungen, wird der Leser, egal ob groß oder klein, schnell in eine unheimlich tolle Geschichte gezogen. Meiner Meinung nach könnte man nebenbei auch einige lehrreiche Botschaften hineininterpretieren. So könnte man in der ersten Geschichte das Motto „gib niemals auf und vertrau auf dich“ interpretieren und in der zweiten Geschichte den Gedanken, dass man sich gut überlegen sollte, was man sich wünscht.

Figuren
Die liebevolle und kindgerechte Beschreibung der Personen und Gegenstände ist mir sofort positiv aufgefallen.
Susan Niessen verwendet hierbei ganz lustig klingende Namen und haucht selbst einer einfachen Gießkanne, ein recht eigenständiges Leben ein.
Fips ist der kleine Held in dieser Geschichte und ich hab ihn sofort ins Herz geschlossen.
Seine mutige und besonnene Art hat mir gut gefallen, und selbst wenn er in ein noch so großes Abenteuer muss, besitzt er genug Verantwortung, eine Nachricht zu hinterlassen, damit man sich nicht um ihn sorgt.
Doch auch das störrische Zauberbuch seines Vaters oder der kleine Drache „Zwiebelchen“ konnten mich schnell begeistern und amüsieren.

Schreibstil
Die Autorin benutzt einen recht einfachen und leicht zu lesenden Schreibstil, der es eben auch den jungen Lesern ermöglicht, sich schnell auf die Geschichte einzulassen.
Sie baut viele lustige, poetisch klingende Zaubersprüche mit ein, gibt ihren Figuren liebevolle Namen, und sorgt mit ihrer Fantasie dafür, das selbst einfache Gegenstände eine große Bedeutung bekommen. (Siehe z. B. die Gießkanne)

Illustrationen
Es gibt viele wunderschöne bunte Zeichnungen von Sabine Büchner in diese Geschichte, die die jeweilige Situation, bzw. Szene darstellen. Diese sind recht lebhaft und können die jeweilige Emotion gut vermitteln, sodass es unheimlich Spaß macht, sich diese zusätzlich anzuschauen.

Fazit
„Fips Fidibus“ ist ein fröhlich, geschriebenes Kinderbuch mit ganz viel Magie, dass für mich eine echte Entdeckung wurde und von dem ich in Zukunft gerne noch mehr Abenteuer lesen werde.
Liebevoll erzählte, spannende Abenteuer und herrlich bunte Illustrationen, verzaubern und erheitern nicht nur den kleinen, sondern auch den großen Leser.
© Michaela Gutowsky

4 Kommentare zu “Fips Fidibus / Susan Niessen

  1. Ela, zum Glück lesen beide sehr gerne. Jedoch wird es je höher die Klassen kommen, immer mauer mit der Freizeit. Mein Großer ist verrückt nach allem rund um Entenhausen und beide lesen momentan am liebsten Kinderwissenszeitschriften 🙂
    Sie sind bei BasteiLübbe Kinderreporter, weshalb das unglaubliche genial Meet and Greet mit The BossHoss zustande kam 🙂 🙂 🙂

    • Ich finde das toll wenn Kinder so gefördert werden 🙂
      Also nicht nur von den Eltern und Lehrkräften, sondern in diesem Falle auch vom Verlag 🙂

  2. Oh wie knuffig klingt das denn?
    Wir haben leider auch einen Kinderbücher-SuB *lach*….aer das weiß zum Glück nur ich. Bloß die Kids nicht lesetressen 😉

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