Emily / Isabell Schmitt-Egner

 

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Titel:
Emily
Autor: Isabell Schmitt Egner
Anbieter: Amazon Kindle Edition
ASIN: B007YLEF4K
Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Meine Meinung:
Die Geschichte:
Emilys Ehe ist die Hölle. Ihr Mann schlägt sie. Obwohl sie nicht schwimmen kann, zwingt er sie immer wieder, mit hinaus aufs Meer zu fahren, um sich an ihrer Angst zu weiden. Doch eines Nachts träumt sie, sie kann schwimmen und ihr wird bewusst, dass ihr Mann weg muss.

Die Handlung
Die Kurzgeschichte beginnt direkt mit Emilys Angst vor ihrem Ehemann und ihre Taktik, denn Alltag zu überleben.
Die Autorin bedient sich zwar zunächst den typischen Klischees, bringt aber überraschenderweise fantastische Elemente in die Geschichte mit ein, sodass nicht nur eine düstere beklemmende Atmosphäre entsteht, sondern die Handlung vielleicht sogar einen leicht romantischen Nebenstrang bekommt.

Die Figuren
Emily sowie auch ihr Mann werden meines Erachtens ausreichend beschrieben und dargestellt. Ich mochte Emily als Protagonistin sehr. Ihre Ängste und dann ihre Entschlossenheit, über sich hinauszuwachsen und ihr Leben neu zu beginnen, haben mir gut gefallen.
Doch auch andere Figuren auf die ich nicht näher eingehen kann ohne zu Spoilern, haben mir sehr gut gefallen.

Der Handlungsort
Die Geschichte spielt sich direkt am Meer ab. Ich konnte mir die Umgebung sowie auch das Haus, in dem Emily wohnt, sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil
Die Autorin beschreibt ihre Geschichte klar und einfach, ohne viele Schnörkel. Sie kommt direkt auf den Punkt, hält sich nicht an zu vielen Details auf und lässt die Figuren nicht zu blass erscheinen.

Fazit
„Emily“ ist in der Tat eine mysteriöse Kurzgeschichte, die ich schon als fantastischen Kurzkrimi bezeichnen würde. Die Autorin bringt ihre Geschichte kurz und knapp auf den Punkt, genauso wie ich es von einer Kurzgeschichte auch erwarte. Die Idee, einen fantastischen fast märchenhaften Hintergrund in die Handlung mit einzubauen, gefiel mir sehr gut. Daher bin ich überzeugt, dass dies nicht meine letzte Kurzgeschichte von Isabell Schmitt-Egner gewesen sein wird.
© Michaela Gutowsky

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