Einen Gang mehr…

… hat der Kadett jetzt.

Der neue Getriebehalter ist angepasst und Motor und Getriebe hängen nun von alleine drin.

 

Um Schalten zu können musste aber noch das Omega Schaltgestänge gekürzt und das Loch für den Schalthebel im Getriebetunnel nach hinten versetzt werden.

Hier sieht man um wieviel das Gestänge gekürzt werden musste,

damit der Hebel schön mittig in der 1200er Mittelkonsole sitzt.

Nun gab es aber noch ein Problem.

Beim Omega sitzt der Rückwärtsgang rechts hinten und die Rückwärtsgangsperre wird mit einem Ring unter dem Schaltküppel entriegelt, in dem man mit dem Ring einen Seilzug im Schalthebel hoch zieht und dieser dann einen Querhebel unten über die Sperre hebt.

Rechts im Bild sieht man den Querhebel, der von einer Feder im Schalthebel nach unten gedrückt wird und in dieser Stellung gegen das äußere Plastikgehäuse stößt womit er verhindert, dass versehentlich der Rückwärtsgang eingelegt wird. Zum Entriegeln wird er hoch gezogen und kann dann über den Plastikrand hinaus bewegt werden.

Rein Optisch ist der Schalthebel aus dem Omega aber ein Graus, weshalb ich die Konstruktion umgebaut habe um einen originalen Kadett C Schalthebel zu verwenden.

Hierzu habe ich den Innenhebel zunächst gekürzt, den Seilzug entfernt und zum Schluß ein 8er Rund  aufgeschweißt um den Hebel oben zu zentrieren. Ungefähr mittig habe ich dann noch eine Kunstoffhülse eingesetzt damit der Hebel nicht während der fahrt klappert.

In den Verriegelungshebel habe ich ein Loch für eine Befestigungsschraube gebohrt und den Hebel oben etwas abgeschliffen, damit der Schalthebel ein Stück drüber geschoben werden kann. An dem Schalthebel selbst habe ich dann noch seitlich eine Mutter angeschweißt.

Und so sieht das Ganze dann zusammengebaut aus.

Will man nun den Rückwärtsgang betätigen wird einfach, wie original beim 1200er auch, der ganze Schalthebel ein Stück nach oben gezogen und der Gang dann eingelegt.

 

Als nächstes muss nun das große Loch im Getriebetunnel wieder verschlossen werden.

Hierfür nimmt man normalerweise einfach das entsprechende Stück von einem 1200er Getriebetunnel und schweißt es ein. Blöderweise habe ich kein solches Blech, weshalb auch hier wieder selfmade angesagt ist.

Also zuerst aus Pappe eine Schablone zugeschnitten und danach ein passendes Blech gefertigt.

Damit die Gummimanschette vom Schalthebel aber auch am Ausschnitt hält, muss noch ein passender Ring mit einem Kragen gefertigt werden.

Hierzu habe ich zuerst einen stabilen Edelstahlring gefertigt, der genau in die Manschette passt.

An diesen Ring habe ich dann einen Kragen aufgeschweißt und passend zugeschliffen.

Und so sitzt der Ring dann in der Nut der Manschette.

Diesen Ring nun in das Tunnelblech eingesetzt und fertig ist die 1200er Tunnelöffnung.

 

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