Ein Streuner kehrt heim / Nick Trout

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Titel:
Ein Streuner kehrt heim
Autor: Nick Trout
Verlag: Page & Turner
ISBN: 978-3-442-20430-4
Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne
Meine Meinung:
Kurzbeschreibung
Nie wieder wollte Cyrus zurück nach Eden Falls. Als er die Tierarztpraxis seines Vaters erbt, will er diese schnellstmöglich verkaufen. Seine finanzielle Situation zwingt ihn allerdings dazu, diese vorerst zu übernehmen. Widerwillig tritt er seinen Dienst an und schon bald ist es trotz einiger Turbulenzen, dank seiner Patienten und Amy, der hübschen Bedienung, um ihn geschehen.

Die Handlung
erzählt die Geschichte von Cyrus, der jahrelang als Veterinärpathologe statt als Tierarzt gearbeitet hat und das Erbe seines Vaters, eine Tierarztpraxis in Eden Falls, antreten muss. Es gibt einige fotografische Schwarz-Weiß-Abbildungen der Vierbeiner und die Handlung ist in Wochentagen und 20 Kapiteln aufgebaut. Im Vordergrund steht die gestörte und vor allem problematische Beziehung von Cyrus zu seinem Vater, in dessen Schatten er bei Antritt der Praxis und Rückkehr in den kleinen Ort, stehen muss.
Doch findet der Leser in dieser Geschichte nicht nur liebevolle Haustiere, sondern auch einige, interessante Nebengeschichten der Kleinstadtbewohner, die in dieser Handlung für gewaltige Turbulenzen sorgen. Somit ist dieser Roman nicht nur unterhaltsam und amüsant, sondern schafft es zum Schluss hin, sogar noch spannend zu werden.

Die Figuren
Cyrus ist der Protagonist in dieser Handlung und ich fand ich ausreichend beschrieben.
Es war unheimlich amüsant zu beobachten, wie er versucht, in Eden Falls respektiert zu werden und dabei auf viele Schwierigkeiten stößt. Fast schon konnte er einem leidtun.
Doch auch alle anderen Personenbeschreibungen haben mir gut gefallen. Manche erschienen vielleicht etwas blass, dennoch sorgten die verschiedenen Schicksale und Charaktereigenschaften für einen unterhaltsamen Roman.

Der Handlungsort
ist Eden Falls, ein kleiner Ort in Vermont, wo jeder jeden kennt und nichts vergisst aber vieles verzeiht. Dieser Ort wird mit der Praxis und seinen Bewohnern sehr gut beschrieben und ließ sich dadurch auch recht leicht bildlich vorstellen.

Der Schreibstil
Nick Trout verwendet einen einfachen und leicht zu lesenden Schreibstil, der nicht nur amüsant, sondern auch herrlich ironisch sein kann. Seine bildhafte Beschreibung der Personen und Orte schafften es, in meiner Fantasie Kopfkino auszulösen.

Die Covergestaltung
Normalerweise gehe ich selten auf die Covergestaltung eines Romans ein, doch dieses hier möchte ich doch erwähnen. So liebevoll und heiter, wie dieses Cover gestaltet ist, so ist auch die Geschichte. Schon beim Anblick des Covers musste ich lächeln und genauso ging es mir auch zum Ende der Geschichte.

Fazit
„Ein Streuner kehrt heim“ ist ein liebenswerter und unterhaltsamer Roman mit einer ländlichen Idylle, der zwar viele Klischees erfüllt und auch vorhersehbar und manchmal etwas übertrieben scheint, dennoch für abwechslungsreiche und erheiternde Lesestunden sorgt. Mir gefiel diese recht harmonische Geschichte so gut, dass ich für mehrere Stunden aus dem Alltag abtauchen wollte und sie in einem Rutsch gelesen habe.
Nicht nur Tierbesitzer können an diesem Roman ihre Freude haben.
© Michaela Gutowsky

2 Kommentare zu “Ein Streuner kehrt heim / Nick Trout

  1. Ich muß gestehen, daß ich bei dem Cover gedacht habe, daß es hier um einen Hund geht und deswegen ist es durch mein Raster gerutscht (ich muß bei Tiergeschichten immer heulen…..)
    Nach deiner Rezension ist es gleich mal auf meiner Wunschliste gelandet 😉

    • Huhu,
      Hunde oder allgemein Tiere spielen in dieser Geschichte zwar auch eine Rolle aber in erster Linie geht es um den Sohn, der die Praxis übernehmen muss 😉

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