Ein Geschenk von Bob / James Bowen

 

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Titel:
Ein Geschenk von Bob – Ein Wintermärchen mit dem Streuner
Autor: James Bowen
Verlag: rororo
ISBN: 978-3404608461
Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Meine Meinung:
Die Geschichte:
Es ist Winter 2011 und in London schlägt das Wetter knallhart zu. Blizzards toben und auch die Schneemassen sind nicht zu verachten. James kann als Straßenmusiker in dieser Zeit so gut wie kein Geld verdienen und schon bald muss er sich fürchten, dass er weder Strom noch Gas bezahlen kann. Während er fast verzweifelt, steht ihm Bob in dieser Zeit treu zur Seite und hält eine Überraschung bereit.

Die Handlung
erzählt natürlich wieder von James und Bob. James erinnert sich an Weihnachten 2011 zurück, dass für ihn ziemlich hart wurde, denn Strom und Gas wurden knapp, der Winter knallhart und seine Gesundheit nicht die beste. Er berichtet vom täglichen Kampf ums Geld verdienen, von Pech und Glück und vermittelt trotz all dieser traurigen und kalten Momente unheimlich viel Wärme und weihnachtliche Atmosphäre. Bob wäre nicht Bob, würde er nicht seinen Teil dazu beitragen. So bekommt der Leser Einblick in die weihnachtlich, hektische Atmosphäre Londons und lernt Menschen aus James Umgebung kennen, die ihm etwas bedeuten.
Natürlich wird auch immer wieder mal Rückblick genommen aus der Zeit als Bob noch nicht in James leben war, er erzählt von seiner Kindheit aber auch von dem Leben als Bob erschien.

Die Figuren
James wirkt gefestigter. Er scheint mehr Verantwortung für sein Leben zu übernehmen und man spürt deutlich die Liebe zu Bob.
Bob ist einfach Bob. Ein völlig verrückter und eigenwilliger Kater, der sein Herz an James verschenkt hat und auf ihn achtet.
Die Zwei sind wirklich ein eingespieltes Dream-Team.

Der Handlungsort London
wird sehr ausführlich, fast bildhaft beschrieben, mit seiner Hektik aber auch dem Zauber der Großstadt. Der Leser bekommt Einblick in die Wohnsituation der Londoner, erhält Informationen über Infrastruktur und Energieversorgung (Stichwort: Prepaidkarten) und über die Bewohner Londons, die Bob und James kennen.

Der Schreibstil
ist einfach und lässt sich leicht lesen. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, das Wiederholungen auftauchen, jedoch störte mich das eher weniger.

Fazit:
„Ein Geschenk von Bob“ wurde für mich ein „Geschenk von beiden“. Es hat unheimlich viel Freude bereitet, erneut von den beiden zu lesen, sich von der weihnachtlichen und winterlichen Atmosphäre treiben und von der Stadt verzaubern zu lassen.
Manche Situationen mögen vielleicht etwas unwirklich erscheinen aber es ist auch ein „Wintermärchen“ und nichtsdestotrotz ist es eine weitere spannende und berührende Geschichte mit den beiden.
© Michaela Gutowsky

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