Ein ganzes halbes Jahr / Jojo Moyes

buchbesprechungkl
Titel:
Ein ganzes halbes Jahr

Autor: Jojo Moyes

Verlag: rororo

ISBN-13: 978-3499267031

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Lou und Will, Will und Lou, zwei einfache Namen oder wie für mich, zwei Personen, die mir mit ihrer Geschichte, lange in Erinnerung bleiben werden.

Nachdem dieses Buch in der Szene so dermaßen gehypt wurde, hatte ich recht hohe Erwartungen, von denen ich nicht sicher war, ob dieser Roman sie überhaupt noch erfüllen konnte. Was soll ich sagen, sie wurden nicht erfüllt, nein sie wurden übertroffen! Mir ist unverständlich, warum dieses Buch oft mit einem anderen bestimmten Roman bzw. Film verglichen wurde, denn ich selbst konnte dazu keine Parallelen entdecken. Im Gegenteil, Lou und Wills Geschichte ist etwas völlig Eigenständiges und anderes, das mit einigen Wendungen überraschen kann. War ich mir anfangs sicher, diese Handlung wäre vorhersehbar, so wurde ich glücklicherweise eines Besseren belehrt.
Doch warum schaffte mich „ein ganzes halbes Jahr“, so derart zu begeistern?
Im Nachhinein bin ich überzeugt, dass es an den Charakteren lag. Ob nun Mutter oder Pfleger, Lou oder Will, sie alle schlichen sich heimlich in mein Herz mit all ihren Fehlern oder liebenswerten Gesten. Sie machten mich wütend, sie machten mich traurig und sie brachten mich zum Lachen!
Jojo Moyes hat mich völlig in ihren Bann gezogen, sie lässt Will nicht nur die Mitleidsschiene fahren, sondern zeigt ihn so manches Mal auch aus völlig anderen Perspektiven.
Sie ließ auch nicht nur Will bzw. Lou zu Wort kommen, sondern räumt auch Platz für die Mutter von Will ein, sodass der Leser völlig verschiedene Sichtweisen um Will und Lou erleben kann.

Fazit:

„Ein ganzes halbes Jahr“ ist eine Geschichte, die ich nicht mehr vergessen werden. Nach wenigen Seiten riss mich Jojo Moyes in ihren Bann, zog mich hinein in einen Strudel der Emotionen und brachte es fertig, dass ich ernsthafte Probleme bekam, dieses Buch auf den letzten Seiten zu Ende zu lesen. Nicht weil das Ende schlecht war, sondern schlichtweg berührend und ergreifend, sodass ich vor lauter Tränen nichts mehr sah! Ja, ich bin nah am Wasser gebaut doch diese Geschichte ließ mich nicht nur Tränchen vergießen – sondern Sturzbäche weinen!
© Michaela Gutowsky

 

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