Der Kasten ist raus

Gestern habe ich noch alle Schweißpunkte ausgefräst. Dabei viel auf, dass der Kasten auch oben an dem Spriegel hinter dem Dachausschnitt, mit jeweils 5 Punkten, angeschweißt ist.

Nachdem das ebenfalls lose war, habe ich heute dann den Kasten heraus genommen.

 

 

Zuerst habe ich links und rechts die Halter, auf der kompletten Länge, nach unten gebogen, damit der Kasten abgelassen werden kann. Links etwas mehr als rechts, denn hier wollte ich den Kasten runter ziehen und dann von der anderen Seite einfach raus nehmen.

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Leider geht das nicht ganz so einfach, denn der 2 cm breite Kragen, oben am Schiebedachdeckel, ragt natürlich auch über die Querstützen und muss irgendwie da dran vorbei.

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Mit einem Knippeisen und etwas „gutem Willen“ ließ sich der Kasten aber überreden.

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Wie geplant, habe ich ihn dann erst auf der einen Seite herunter gezogen und anschließend ganz heraus genommen.

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Da ich keine Bilder davon gemacht habe, wie ich die Position und Höhe des Kastens vor dem Ausbau bestimmt hatte, reiche ich das hier schnell nach.

Ich habe einfach an zwei vorher festgelegten Punkten vorne und hinten eine Latte quer über den Ausschnitt gelegt und auf dieser die seitlichen Abstände und die Höhe zur Dachhaut notiert.

Interessant übrigens, dass der Kasten original rechts 2mm tiefer war als links.

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Das ist der klägliche Rest der Dichtmasse, die zwischen Kasten und Dachhaut war.

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Dort, wo das Dach am stärksten in Mitleidenschaft gezogen ist, ist diese eigentlich dauerelastische Masse auch völlig ausgehärtet und brüchig. Wenn man bedenkt, dass diese Masse schon vor der Lackierung da ist, wird auch klar, warum es dann so stark rostet.

 

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