Der Kampf um Gullywith / Susan Hill

 

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Titel:
Der Kampf um Gullywith
Autor: Susan Hill
Verlag: rororo
ISBN: 978-3499214943
Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Meine Meinung:
Die Geschichte
Als Olly mit seiner Familie nach Gullywith umzieht, ist er kreuzunglücklich. Er vermisst seine alte Heimat und das neue Anwesen, dass man nur Gullywith nennt, scheint das kälteste Haus der Welt zu sein. Bisher war es seit Jahrzehnten wenn nicht sogar Jahrhunderten unbewohnt und ziemlich bald geschehen eigenartige Dinge in diesem Haus und seiner Umgebung. Als Olly versucht dem Ganzen auf den Grund zu gehen, gerät er in ein großes magisches Abenteuer.

Die Handlung und der Aufbau
Die Geschichte beginnt direkt mit dem Umzug nach Gullywith. Dem Leser wird schnell bewusst, wie unglücklich Olly über diesen Umzug ist und wie kalt ihm das neue Haus vorkommt. Die düstere und unheimliche Atmosphäre zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Handlung und somit ist die Spannung vorprogrammiert. Olly muss mit seinen neuen Freunden einen Kampf gegen eine steinere Armee aufnehmen und entdeckt dabei eine Welt voller Magie, in der Schildkröten den Weg leuchten und runenbesetzte Steine sich einfach, wie von selbst bewegen.
Die Geschichte ist in mehreren kurzen Kapiteln aufgeteilt, welche mit Überschriften und aufgedruckten Steinen verziert sind.

Die Figuren
Olly gefiel mir als Protagonist sehr gut. Er ist kein „Superheld“, sondern ein ganz normaler Junge mit ganz normalem Sorgen und Ängsten, wenn man mal von Gullywith absieht. Der Umzug macht ihm zu schaffen, bis er KK kennenlernt.
Auch KK ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Sie ist witzig und mutig und sorgt für so manche spannende Unterhaltung.
Doch auch die magischen Wesen sind sehr schön und beeindruckend beschrieben, sodass man sich diese auch sehr leicht vorstellen kann.
Die Eltern selbst erschienen mir etwas blass. Es war, als würden sie die Sorgen von Olly überhaupt nicht richtig wahrnehmen. Das jedoch schadet der Geschichte selbst, überhaupt nicht. Es fiel mir nur eben auf.

Der Handlungsort
Gullywith und seine Umgebung werden sehr bildhaft dargestellt. Durch die ausreichende Beschreibung lassen sich das Haus, der Ort und auch die magische Welt, sehr gut vorstellen.

Der Schreibstil
ist meiner Meinung nach sehr einfach zu lesen und der Altersempfehlung angepasst. Die Figuren werden bis vielleicht auf die Eltern (ich erwähnte es ja bereits oben) sehr detailliert und aufmerksam beschrieben, sodass sie schon fast „real“ erscheinen.  Durch die bildhafte Beschreibung der Geschichte, wirkt diese leicht verständlich und die eigene Fantasie kann angeregt werden.  Somit spricht sie meines Erachtens auf jeden Fall die jüngeren Leser an.

Fazit
Bei dieser Geschichte handelt es sich definitiv um ein spannendes und vor allem magisches Abenteuer, das den junge sowie auch erwachsenen Leser in Begeistern kann. Leuchtende Schildkröten, wütende Steine und ein tapferer und mutiger Protagonist, konnten mich für einige Stunden verzaubern und ich hätte am liebsten gleich im Anschluss noch mehr von Olly und seinen Freunden gelesen.
© Michaela Gutowsky

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