Das Weihnachtskind und andere Geschichten zur stillen Zeit / Maeve Binchy

Ausgelesen!Titel: Das Weihnachtskind und andere Geschichten zur stillen Zeit

Autor: Maeve Binchy

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-42068-3

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Maeve Binchy konnte mich von je her mit ihren Geschichten rund um Irland überzeugen und so war ich sehr gespannt darauf, ob sie es auch schaffen kann, mir einen weihnachtlichen Zauber zu vermitteln.
Die Autorin hat in diesem Roman 20 Kurzgeschichten zusammengefasst, die alle in der Weihnachtszeit spielen. Es gib unterschiedliche Figuren mit verschiedenen Wünschen und Gedanken zum Weihnachtsfest. 
Dabei bleibt die Autorin nicht in Irland allein, sondern auch Australien spielt direkt zu Beginn in ihren Geschichten. Für mich ist es immer wieder bewundernswert, wie Maeve Binchy es stets schaffte, ihre Figuren authentisch und lebendig wirken zu lassen, ihre Schicksale dem Leser ans Herz zu legen und ihn damit an ihre Geschichte zu binden.
Die Erzählungen/Schicksale sind rührend und besinnlich, zeitweise ließen sie mich innehalten und nachdenken.
Die 20 Geschichten sind auf 299 Seiten recht kurz gehalten, sodass man dieses Buch auch ziemlich schnell durchgelesen hat oder aber jene Geschichten eben „häppchenweise“ genießen kann.
Das Cover ist ebenfalls sehr weihnachtlich und vor allem einladend gestaltet. Es wirkt harmonisch, vielleicht sogar mit einem Hauch von Nostalgie und passt damit absolut zu den Geschichten.

Fazit:
Ich kann diesen Sammelband wirklich jeden ans Herz legen, der Lust hat, verschiedene Menschen mit ihren Wünschen in der Weihnachtszeit kennenzulernen. Für mich hatte es definitiv einen weihnachtlichen Zauber obwohl es zugegebener Maßen ungewohnt war ihre Kurzgeschichten zu lesen. Für mich war es eher wie ein Hineinschauen und ich wäre Zeitweise gerne etwas länger in der einen oder anderen Geschichte verweilt.
© Michaela Gutowsky

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