Das Kind das tötet / Simon Lelic

Titel: Das Kind das tötet

Autor: Simon Lelic

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-19943-5

Meine Gesamtwertung: 3/5 Sterne

Meine Meinung:

Simon Lelic war mir schon früher bekannt durch seinen Roman „Ein toter Lehrer“.
Auch sein aktueller Roman „Das Kind, das tötet“ handelt wieder von einem ernsten Thema, dass innerhalb der Gesellschaft oft heiß diskutiert wird. Steht einem Menschen, der ein grausames Verbrechen verübt hat, wirklich ein Pflichtverteidiger zu? Gesetzlich auf jeden Fall, doch moralisch?
Und wenn es sich dann auch noch um ein 12 jähriges Kind handelt?!

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Hirngespenster / Ivonne Keller


Titel:
Hirngespenster

Autor: Ivonne Keller

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-43065-1

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

In dem sehr emotionalen Roman von Ivonne Keller geht es um drei Frauen die unterschiedlicher nicht sein können und doch so viele Gemeinsamkeiten haben.
Silvie, eine Frau, die aus der Dunkelheit erwacht, gefangen in ihrem Körper ist und feststellen muss, dass die Exfreundin ihres Mannes, bei ihnen lebt und sie sich selbst nicht mehr richtig artikulieren kann.

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Firelight – Flammende Träne / Sophie Jordan

Titel: Firelight – Flammende Träne

Autor: Sophie Jordan

Verlag: DAV

ISBN: 978-3-86231-194-1

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den letzten Band der Trilogie handelt, ist die Gefahr des spoilerns gegeben.
Wer hätte gedacht, dass auch mich einmal diese Werwolf-Trilogie in den Bann ziehen würde? Ich jedenfalls nicht, denn bisher habe ich Werwölfe usw. eher in Romanen gemieden – und doch kann ich behaupten, diese Trilogie hier ist anders und lässt den Leser fasziniert zurück.

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Meridian – Flüsternde Seelen / Amber Kizer

Titel: Meridian – Flüsternde Seelen

Autor: Amber Kizer

Verlag: Pan

ISBN: 978-3-426-28365-3

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Band handelt, ist die Gefahr das Spoiler in dieser Rezension enthalten sind, gegeben.
Meridian begibt sich mit ihrem Freund Tens auf die Suche nach weiteren Fenestras. Eine dieser Fenestras scheint in einer Kleinstadt in einem Kinderheim zu leben. Kann Meridian sie aufspüren und sich mit ihr verbünden, bevor die Aternocti es tut?
Ich muss gestehen, dass der zweite Band mit Meridian mich nicht mehr ganz so fesseln konnte wie der Erste. Während ich den ersten Band spannend, romantisch und witzig fand, kam mir hier die Handlung etwas schwermütig und lang gezogen vor.
Vielleicht lag es an der etwas gedrückten Atmosphäre, die mir diese Handlung vermittelte, da in diesem Band auch Kinder verschiedener Altersgruppen mitspielen, die in einem Kinderheim aufwachsen und dort misshandelt werden. Misstrauen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und betrifft nicht nur die Kinder in dem Kinderheim.
Der Fokus dieser Fortsetzung richtete sich für mich aber eher auf die Romanze zwischen Meridian und Tens. Zwar erscheint immer wieder die Perspektive der anderen Fenestra, Juliet, dennoch erlebt der Leser die ersten zarten und ernsten Annäherungsversuche der beiden Protagonisten des ersten Bandes mit, sehr intensiv mit.
Die Handlung kam mir teilweise sehr düster und lang gezogen vor, trotzdem war ich überrascht, welche Wesen oder auch Menschen, Meridian zur Seite stehen.
Die Personen und Figuren sind auch hier wieder sehr klar gezeichnet, sodass der Leser sie sich auch im zweiten Band wieder gut vorstellen kann.
Auch der Vorgang, wenn Meridian die Toten ins Licht führt, ist wieder sehr gut beschrieben und nachvollziehbar. Das Gleiche gilt natürlich auch für Juliet.
Erzählt wird die Handlung aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht über Meridian die an ihren Aufgaben wachsen muss und auch ihr Vertrauen zu Tens aufbauen will und dann aus Juliets Sicht, die wiederum nur davon träumt, endlich aus diesem grausamen Heim rauszukommen. Ihre größte Sorge gilt vor allem den anderen Kindern.
Einige Fragen, die man sich vielleicht im ersten Band stellte, werden hier gelöst, andere wiederum lassen auf den dritten Teil hoffen.
Der Schreibstil ist auch hier wieder recht locker und ruhig. Die Autorin versteht es gewisse Atmosphären dem Leser nahe zu bringen und so erging es mir auch in der Fortsetzung.
Dieser Band war für mich ruhiger, melancholischer und ernster. Wirklich viel Spannung konnte ich nicht für mich entdecken, dennoch zog auch dieser Band mich wieder in seinen Bann.
Auch die Buchgestaltung ist etwas karger geworden.  Gab es beim ersten Band noch wunderschöne Kapitelverzierungen, wurde an diesem im zweiten Band gespart.
Allerdings hat das Cover einen direkten Wiedererkennungswert zum ersten Band und vielleicht zeigt es durch seine dunkle Gestaltung auch auf die düstere Atmosphäre im Buch.

Fazit:
Die Fortsetzung konnte zwar für mich nicht mehr das Lesefieber wie im ersten Band auslösen, dennoch schaffte es Amber Kizer mich erneut mit Meridian zu überzeugen.
Der zweite Band war definitiv düsterer und ernster, jedoch freue ich mich auf den dritten Band mit der sympathischen Protagonistin.
© Michaela Gutowsky

Roseend – Wölfin des Lichts / Christa Kuczinski

Titel: Roseend – Wölfin des Lichts

Autor: Christa Kuczinski

Verlag: Tjordenfjord Verlag

ISBN: 978-3939948322

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Eigentlich gehören Werwolfromane, eher weniger in das Genre, dass ich gerne lese aber als ich die Leserprobe zu „Roseend“ gelesen habe, war ich schon so beeindruckt, dass ich es nun doch ausprobieren wollte.

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Roseend – Schattenklang / Christa Kuczinski

Titel: Roseend – Schattenklang

Autor: Christa Kuczinski

Verlag: Re Di Roma Verlag

ISBN: 978-3868702774

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Teil der Roseend-Reihe geht, ist die Gefahr gegeben, dass Inhalte aus dem ersten Band verraten werden.
Die Protagonisten Sara und Jack leben nun in Roseend zusammen. Sara hat sich gut eingelebt und lebt friedlich mit dem Rudel zusammen. Doch bleibt es eben nicht lange so friedlich, denn plötzlich spielen einige Werwölfe verrückt. Sara, die nun mal etwas anders ist als die anderen Werwölfe, erkennt die Gefahr und stellt sich ihr.
Wer jetzt glaubt allein, durch den Klappentext wäre alles vorhersehbar, der irrt sich.
Christa Kuczisnki hält in Roseend „Schattenklang“ einige erfreuliche oder auch weniger erfreuliche Überraschungen bereit. Damit hat sie es wieder einmal geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen, und auch mit dem zweiten Teil zu fesseln.
Die Autorin hat diese Geschichte wieder mit sehr viel Liebe geschrieben. Sie beschreibt Roseend so gefühlvoll und detailliert, dass ich als Leser schon fast selbst dort leben wollte.
Ich finde genau das macht ihren Schreibstil so aus. Ich lese nicht gerne Werwolfgeschichten, aber Roseend ist eine der wenigen, bei denen ich mich freue, die Bände zu lesen.
Schade fand ich es in Schattenklang etwas, dass die Auflösung der Unruhe etwas zu rasch abgehandelt wurde. Dem Leser ist zwar schnell klar, wer oder was hinter all dem Aufruhr steckt, aber das Rudel selbst erfährt es ja quasi erst am Ende. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag und schon war es zu Ende. Dies mag natürlich auch an der geringen Seitenzahl von 205 Seiten liegen.
Das Cover ist diesmal in Blautönen gestaltet, passt aber weiterhin optisch zur Reihe.

Fazit:
Eine Werwolfsaga, die mich begeistert. Sehr viel Romantik mit etwas Spannung, ist genau das was ich im zweiten Teil erwartet hab.
Ich hoffe, dass es einen dritten Band geben wird, der bald veröffentlicht wird. Der erste Band der Werwolfsaga heißt „Roseend – Wölfin des Lichts“
© Michaela Gutowsky