Das Haus – House of Leaves / Marc Z. Danielewski

Titel: Das Haus

Autor: Marc Z. Danielewski

Verlag: Klett – Cotta

ISBN: 978-3608937770

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Mark Z. Danielewski hat mit diesem Debütroman, ein Werk geschaffen, das nicht nur aufgrund seiner Handlung, sondern auch dank seiner Gestaltung, etwas Besonderes ist und sich von anderen Büchern abhebt. In seinem Erstlingswerk geht es um Will Navidson und seine Familie, die ein Haus beziehen, in denen anscheinend paranormale Dinge geschehen.

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Ivy – Steinerne Wächter – Sarah Beth Durst

Titel: Ivy – Steinerne Wächter

Autor: Sarah Beth Durst

Verlag: lyx

ISBN: 978-3-8025-8603-3

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Schon mit „Ice“ konnte Sarah Beth Durst mich absolut in ihren Bann ziehen, umso erfreuter war ich als „Ivy“ erschien.
Allein die Handlung, die der Klappentext verriet, machte mich sehr neugierig.

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Ice – Hüter des Nordens / Sarah Beth Durst

Titel: Ice – Hüter des Nordens

Autor: Sarah Beth Durst

Verlag: Lyx

ISBN: 978-3-8025-8602-6

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Sarah Beth Durst entführt mit ihrem Fantasyroman Ice, den Leser in eine wunderschöne Geschichte, die trotz der kalten Arktis, das Herz des Lesers erwärmen wird.

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Das magische Hospital – Cornelia J. A. Frankenbach

Titel: Das magische Hospital

Autor: Cornelia J. A. Frankenbach

Verlag: Frieling

ISBN: 978-3828023383

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn lernt der Leser Simon Valerio kennen, ein Junge, der magische Fähigkeiten besitzt und ein sogenannter Dimidesga, der in der Welt der normalen „Nicht-Magier“ lebt.
Aus einer Not heraus spricht er einen Zauberspruch um eine Freundin zu retten und bringt sich damit in ungeahnte Gefahr.
Seine Mutter, außer sich vor Angst, berichtet ihm von Ereignissen, die in der Vergangenheit geschehen sind und sie zur Flucht in diese Welt zwangen. Und nun müssen sie wieder fliehen.
Während anfangs Simon Valerios der Protagonist ist, wechselt die Szene schnell zu seiner Mutter, die über die Ereignisse vor Simons Geburt spielt.
Yve Veron tritt eine neue Stelle als Lehrerin im magischen Hospital für Kinder und Jugendliche an. Dort verliebt sie sich nicht nur unsterblich, sie bekommt auch die dunklen Machenschaften des Barbarischen Barons zu spüren und gerät gemeinsam mit ihrem Liebsten in Gefahr.
Ich muss gestehen die ersten 100 Seiten zogen sich für mich quälend in die Länge, da mir einige Beschreibungen zu genau ausgeführt waren und mir vieles eher belanglos vorkam. Dennoch ist diese Geschichte so außergewöhnlich, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um herauszufinden, wohin mich diese Handlung führt.
Interessant fand ich die Beschreibungen für die magische Welt, wie z. B. die Kinderklinik, oder aber auch die Begriffe der Zaubersprüche usw.
Auch bringt die Autorin einiges an Humor mit, so finden sich hier Zwillinge wieder die zumindest vom Namen her an ein boxendes Brüderpaar erinnern. Auch witzig fand ich den Namen Martin Horn für einen Sanitäter.
Die Handlung schlägt während der 379 Seiten verschiedene Richtungen ein und stellt sich als eine Mischung zwischen Fantasy- kriminal und Liebesroman heraus.
Der Schreibstil an sich ist einfach, wenn auch ab und an, meiner Meinung nach, zu ausführlich. Störend fand ich allerdings die verschiedenen eingebrachten Dialekte, vor allem aber Yves französischer Akzent, der meinen Lesefluss leider gewaltig ausbremste.
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, in den Farben, grün, weiß und grau. Die Geschichte selbst wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt, die jeweils eine Überschrift haben.
Auf den letzten Seiten der Handlung befindet sich ein Anhang mit verschiedenen Erklärungen.
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, war für mich auch etwas zu abrupt dargestellt.

Fazit:
Das magische Hospital ist eine fantastische Geschichte, die kriminalistische Wendungen enthält und bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt.
Ich fand es sehr interessant, denn es verfügt über einen eigenen Charme und hat mich ziemlich überrascht mit seinen Handlungssträngen.
Diesen Roman finde ich definitiv außergewöhnlich und vielleicht kann er den einen oder anderen erwachsenen Leser durch seine verschiedenen Wendungen überzeugen, da er meiner Meinung nach keinem Klischee entspricht.
Auch wenn es einige Ähnlichkeiten mit anderen Magiern ect. geben mag, so ist er doch eigenständig und andersartig.
Kleine Schwächen in detaillierten Beschreibungen sollte man verzeihen, mich jedenfalls konnte er, gerade weil er so anders ist, fesseln.
© Michaela Gutowsky

 

Termonia – Die Triade des Hedog / Renate Doms

Titel: Termonia – die Triade des Hedog

Autor: Renate Doms

Verlag: Knabe Verlag

ISBN: 978-3-940442-42-0

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Band von Termonia handelt, ist die Möglichkeit gegeben, dass Inhalte aus Band 1 verraten werden!
Renate Doms knüpft mit der Triade des Hedogs nahtlos an den Vorgänger an. Cathy ist zurück in London, die Schule fällt ihr nicht leicht, sie vermisst Termonia und ihre Bewohner und findet nachts einfach keine Ruhe. Ständig hört sie eine Stimme und plötzlich erschienen immer wieder Absätze in ihrem Buch. Sie ist ruhelos, hat weiterhin Angst vor Youlas Rache und so ist es eine Frage derzeit, bis sie wieder nach Termonia zurückkehrt. Erneut stellt sie sich dem Kampf gegen Youla und anderen dunklen Mächten.
Die Autorin hat es auch mit diesem Band wieder geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen und ein gutes Kopfkino auszulösen. So bin ich dank ihrem wunderbaren Schreibstil in meiner Fantasie erneut mit nach Termonia gereist und konnte mir den Kampf in den Welten sehr gut vorstellen.
Dies hatte den positiven Effekt, dass es die Geschichte für mich noch spannender machte.
Eigentlich passiert die erste Zeit nicht wirklich viel, zarte Bande werden zwischen Cathys Mutter und ihrem Onkel geknüpft und auch Cathys Liebe kommt nicht zu kurz.
Fragen aus dem ersten Band klären sich und ich denke einige der Figuren aus dieser Geschichte werden im dritten Band ebenfalls auftauchen.
Schnell merkt der Leser das sich Cathys weiter entwickelt, mutiger und verantwortungsvoller wird, an ihren Aufgaben wächst, jedoch nie ihr großes Herz verliert.
Sie akzeptiert ihr Schicksal und weiß um ihre Verantwortung.
Ich habe Cathy so richtig ins Herz geschlossen und auch die anderen Figuren, vor allem ihre Freunde, gefallen mir sehr gut. Die Figuren sind alle sehr detailliert dargestellt und ausgeschmückt, sodass man sie sich leicht bildlich vorstellen kann. So auch die Welt Termonia, die ich mir schon im ersten Band sehr gut vorstellen konnte.
Dies liegt natürlich in erster Linie an dem Schreibstil der Autorin. Er ist leicht aber mit ein wenig Feingefühl für Details und ermöglicht einen schnellen Lesefluss. Sie bringt Spannung, Humor und auch Werte wie Freundschaft in ihre Handlung. So finde ich Termonia auf jeden fall altersgerecht.
Das Buch ist in mehreren kurzen Kapiteln aufgeteilt, die ein wenig verziert sind, besitzt ein Inhaltsverzeichnis und eine Karte, die vorne abgebildet ist.
Die Covergestaltung ist gut gewählt und an den ersten Band angepasst. So besitzt dieses Buch für mich auch einen direkten Wiedererkennungswert.
Die 275 Seiten vergingen leider wie im Flug, ich hätte gern noch mehr gelesen.

Fazit:
Auch der zweite Band zog mich in seinen Bann und hat die Welt in und um Termonia gefestigt.
Nicht nur Kinder beziehungsweise Jugendliche wird die Autorin mich Termonia verzaubern, sondern auch die erwachsenen Leser kann sie begeistern.
Ich freu mich schon sehr auf Band 3 und bin gespannt, ob sich einige meiner Vermutungen erfüllen.
© Michaela Gutowsky

 

Skindancer – Magisches Tattoo / Anthony Francis

Titel: Skindancer – Magisches Tattoo

Autor: Anthony Francis

Verlag: Droemer Knaur

ISBN: 978-3-426-50976-0

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Jeder Mensch der bereit ist ein Tattoo zu tragen, weiß an sich um die lebenslange Bedeutung und sucht sich meist ein Motiv aus, dass für ihn eine persönliche Bedeutung hat.
Um so wundervoller finde ich die Vorstellung, wenn dieses Tattoo magische Fähigkeiten hätte, zum Beispiel den Träger zu schützen oder aber auch andere mit der Schönheit zu verzaubern.
Dakota Frost, die Protagonistin in dem ersten Band dieser Reihe, trägt selbst magische Tattoos und ist in der Lage diese auch zu stechen. Zudem ist sie eine sogenannte Skindancerin, deren Bedeutung später in der Handlung ausführlicher erklärt wird.
Diese magischen Tattoos sind sehr beliebt, jedoch nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei einem Serienkiller, der seinen Opfern die Haut samt Tattoos raubt.
Dem Leser sollte hier klar werden, dass es nicht nur um einen Fantasyroman geht, dessen Grundhandlung eigentlich eine wunderbare Vorstellung weckt, sondern auch brutale Morde beschrieben werden.
Skindancer ist nicht durchweg spannend, aber sehr interessant. Der Aufbau ist gut strukturiert, die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Werwesen, Hexen, Vampire, und andere Gestalten bekommen hier ihren festen Platz. Sie alle leben in Atlanta, in einer Welt, in der es normal zu sein scheint, diese Gestalten um sich zu haben.
Die Protagonistin Dakota Frost war mir sehr sympathisch. Ich mochte Ihre lockere Art und ihrem Humor.
Auch viele andere Figuren fand ich hier sehr interessant und so manche Dialoge amüsierten mich sehr.
Auch die Liebe und Erotik kommen hier nicht zu kurz. Der Autor gibt Einblicke in die BDSM-Szene, die mit Vorliebe von gewissen Vampiren praktiziert wird. Auch geht er mit dem Thema Bisexualität locker um, was mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es nicht übertrieben dargestellt oder angesprochen wird, sondern als selbstverständlich erscheint, wie es in der heutigen Zeit auch sein sollte.
Zwischendurch wird es ein wenig brutal, gerade dann, wenn es um die Morde oder Folter geht.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, und leicht zu lesen. So ermöglichte mir Skindancer nicht nur durch die interessante Handlung einen leichten Lesefluss und die 412 Seiten vergingen wie im Flug.
Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Der Titel ist grau und rot auf schwarzem Hintergrund abgebildet, zwei Augen scheinen hervorstechend zu blicken und die ganze Aufmachung passt einfach zu diesem Buch.
Die Geschichte beinhaltet 46 Kapitel, jedes Kapitel ist verziert und am Ende befinden sich eine Danksagung und Informationen über den Autor.

Fazit:
Mit Skindancer. Magisches Tattoo ist Anthony Francis ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen Urban-Fantasy-Reihe gelungen. Ich freue mich auf weitere Werke von ihm und bin gespannt, wie es weitergehen wird.
© Michaela Gutowsky