In Deinen Augen – Maggie Stiefvater

Titel: In deinen Augen

Autor: Maggie Stiefvater

Verlag: Script 5

ISBN: 978-3-8390-0126-4

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den letzten Band der Trilogie handelt, ist die Gefahr des spoilerns gegeben.
Wer hätte gedacht, dass auch mich einmal diese Werwolf-Trilogie in den Bann ziehen würde? Ich jedenfalls nicht, denn bisher habe ich Werwölfe usw. eher in Romanen gemieden – und doch kann ich behaupten, diese Trilogie hier ist anders und lässt den Leser fasziniert zurück.

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Ivy – Steinerne Wächter – Sarah Beth Durst

Titel: Ivy – Steinerne Wächter

Autor: Sarah Beth Durst

Verlag: lyx

ISBN: 978-3-8025-8603-3

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Schon mit „Ice“ konnte Sarah Beth Durst mich absolut in ihren Bann ziehen, umso erfreuter war ich als „Ivy“ erschien.
Allein die Handlung, die der Klappentext verriet, machte mich sehr neugierig.

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Purpurmond / Heike Eva Schmidt

Titel: Purpurmond

Autor: Heike Eva Schmidt

Verlag: Knaur

ISBN: 978-3-426-28366-0

Meine Gesamtwertung: 3/5 Sterne

Meine Meinung:

Heike Eva Schmidt hat in ihrem Fantasyroman das Thema Zeitreise und Hexenverbrennung gewählt. Die 17 jährige Cat ist mit ihrer Familie nach Bamberg gezogen und findet dort einen Halsreif, den sie sich umlegt. Dieser lässt sich plötzlich nicht mehr öffnen und Cat findet sich plötzlich immer wieder in Bamberg, allerdings im 17. Jahrhundert, der Zeit der Hexenverbrennung.
Cat ist einem uralten Fluch verfallen und muss versuchen eine bestimmte Hexe zu retten, denn auch ihr Leben ist in Gefahr, denn der Halsreif zieht sich immer weiter zu.

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Hex Hall – Dämonenbann / Rachel Hawkins

Titel: Hex Hall 03 – Dämonenbann

Autor: Rachel Hawkins

Verlag: Lyx

ISBN: 978-3-8025-8241-7

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Da es sich hier um den dritten Band handelt, sind Spoiler aus den vorherigen Bänden möglich!
Auch der dritte Band knüpft wieder nahtlos an seinen Vorgänger an. Es ist viel passiert, Sophies Kräfte scheinen verloren, ihre Freunde sind verschwunden und irgendwie gerät sie zwischen alle Fronten und in ernsthafter Gefahr.

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Ice – Hüter des Nordens / Sarah Beth Durst

Titel: Ice – Hüter des Nordens

Autor: Sarah Beth Durst

Verlag: Lyx

ISBN: 978-3-8025-8602-6

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Sarah Beth Durst entführt mit ihrem Fantasyroman Ice, den Leser in eine wunderschöne Geschichte, die trotz der kalten Arktis, das Herz des Lesers erwärmen wird.

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Das magische Hospital – Cornelia J. A. Frankenbach

Titel: Das magische Hospital

Autor: Cornelia J. A. Frankenbach

Verlag: Frieling

ISBN: 978-3828023383

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Gleich zu Beginn lernt der Leser Simon Valerio kennen, ein Junge, der magische Fähigkeiten besitzt und ein sogenannter Dimidesga, der in der Welt der normalen „Nicht-Magier“ lebt.
Aus einer Not heraus spricht er einen Zauberspruch um eine Freundin zu retten und bringt sich damit in ungeahnte Gefahr.
Seine Mutter, außer sich vor Angst, berichtet ihm von Ereignissen, die in der Vergangenheit geschehen sind und sie zur Flucht in diese Welt zwangen. Und nun müssen sie wieder fliehen.
Während anfangs Simon Valerios der Protagonist ist, wechselt die Szene schnell zu seiner Mutter, die über die Ereignisse vor Simons Geburt spielt.
Yve Veron tritt eine neue Stelle als Lehrerin im magischen Hospital für Kinder und Jugendliche an. Dort verliebt sie sich nicht nur unsterblich, sie bekommt auch die dunklen Machenschaften des Barbarischen Barons zu spüren und gerät gemeinsam mit ihrem Liebsten in Gefahr.
Ich muss gestehen die ersten 100 Seiten zogen sich für mich quälend in die Länge, da mir einige Beschreibungen zu genau ausgeführt waren und mir vieles eher belanglos vorkam. Dennoch ist diese Geschichte so außergewöhnlich, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um herauszufinden, wohin mich diese Handlung führt.
Interessant fand ich die Beschreibungen für die magische Welt, wie z. B. die Kinderklinik, oder aber auch die Begriffe der Zaubersprüche usw.
Auch bringt die Autorin einiges an Humor mit, so finden sich hier Zwillinge wieder die zumindest vom Namen her an ein boxendes Brüderpaar erinnern. Auch witzig fand ich den Namen Martin Horn für einen Sanitäter.
Die Handlung schlägt während der 379 Seiten verschiedene Richtungen ein und stellt sich als eine Mischung zwischen Fantasy- kriminal und Liebesroman heraus.
Der Schreibstil an sich ist einfach, wenn auch ab und an, meiner Meinung nach, zu ausführlich. Störend fand ich allerdings die verschiedenen eingebrachten Dialekte, vor allem aber Yves französischer Akzent, der meinen Lesefluss leider gewaltig ausbremste.
Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, in den Farben, grün, weiß und grau. Die Geschichte selbst wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt, die jeweils eine Überschrift haben.
Auf den letzten Seiten der Handlung befindet sich ein Anhang mit verschiedenen Erklärungen.
Das Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, war für mich auch etwas zu abrupt dargestellt.

Fazit:
Das magische Hospital ist eine fantastische Geschichte, die kriminalistische Wendungen enthält und bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt.
Ich fand es sehr interessant, denn es verfügt über einen eigenen Charme und hat mich ziemlich überrascht mit seinen Handlungssträngen.
Diesen Roman finde ich definitiv außergewöhnlich und vielleicht kann er den einen oder anderen erwachsenen Leser durch seine verschiedenen Wendungen überzeugen, da er meiner Meinung nach keinem Klischee entspricht.
Auch wenn es einige Ähnlichkeiten mit anderen Magiern ect. geben mag, so ist er doch eigenständig und andersartig.
Kleine Schwächen in detaillierten Beschreibungen sollte man verzeihen, mich jedenfalls konnte er, gerade weil er so anders ist, fesseln.
© Michaela Gutowsky

 

Termonia – Die Triade des Hedog / Renate Doms

Titel: Termonia – die Triade des Hedog

Autor: Renate Doms

Verlag: Knabe Verlag

ISBN: 978-3-940442-42-0

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Band von Termonia handelt, ist die Möglichkeit gegeben, dass Inhalte aus Band 1 verraten werden!
Renate Doms knüpft mit der Triade des Hedogs nahtlos an den Vorgänger an. Cathy ist zurück in London, die Schule fällt ihr nicht leicht, sie vermisst Termonia und ihre Bewohner und findet nachts einfach keine Ruhe. Ständig hört sie eine Stimme und plötzlich erschienen immer wieder Absätze in ihrem Buch. Sie ist ruhelos, hat weiterhin Angst vor Youlas Rache und so ist es eine Frage derzeit, bis sie wieder nach Termonia zurückkehrt. Erneut stellt sie sich dem Kampf gegen Youla und anderen dunklen Mächten.
Die Autorin hat es auch mit diesem Band wieder geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen und ein gutes Kopfkino auszulösen. So bin ich dank ihrem wunderbaren Schreibstil in meiner Fantasie erneut mit nach Termonia gereist und konnte mir den Kampf in den Welten sehr gut vorstellen.
Dies hatte den positiven Effekt, dass es die Geschichte für mich noch spannender machte.
Eigentlich passiert die erste Zeit nicht wirklich viel, zarte Bande werden zwischen Cathys Mutter und ihrem Onkel geknüpft und auch Cathys Liebe kommt nicht zu kurz.
Fragen aus dem ersten Band klären sich und ich denke einige der Figuren aus dieser Geschichte werden im dritten Band ebenfalls auftauchen.
Schnell merkt der Leser das sich Cathys weiter entwickelt, mutiger und verantwortungsvoller wird, an ihren Aufgaben wächst, jedoch nie ihr großes Herz verliert.
Sie akzeptiert ihr Schicksal und weiß um ihre Verantwortung.
Ich habe Cathy so richtig ins Herz geschlossen und auch die anderen Figuren, vor allem ihre Freunde, gefallen mir sehr gut. Die Figuren sind alle sehr detailliert dargestellt und ausgeschmückt, sodass man sie sich leicht bildlich vorstellen kann. So auch die Welt Termonia, die ich mir schon im ersten Band sehr gut vorstellen konnte.
Dies liegt natürlich in erster Linie an dem Schreibstil der Autorin. Er ist leicht aber mit ein wenig Feingefühl für Details und ermöglicht einen schnellen Lesefluss. Sie bringt Spannung, Humor und auch Werte wie Freundschaft in ihre Handlung. So finde ich Termonia auf jeden fall altersgerecht.
Das Buch ist in mehreren kurzen Kapiteln aufgeteilt, die ein wenig verziert sind, besitzt ein Inhaltsverzeichnis und eine Karte, die vorne abgebildet ist.
Die Covergestaltung ist gut gewählt und an den ersten Band angepasst. So besitzt dieses Buch für mich auch einen direkten Wiedererkennungswert.
Die 275 Seiten vergingen leider wie im Flug, ich hätte gern noch mehr gelesen.

Fazit:
Auch der zweite Band zog mich in seinen Bann und hat die Welt in und um Termonia gefestigt.
Nicht nur Kinder beziehungsweise Jugendliche wird die Autorin mich Termonia verzaubern, sondern auch die erwachsenen Leser kann sie begeistern.
Ich freu mich schon sehr auf Band 3 und bin gespannt, ob sich einige meiner Vermutungen erfüllen.
© Michaela Gutowsky

 

Meridian – Flüsternde Seelen / Amber Kizer

Titel: Meridian – Flüsternde Seelen

Autor: Amber Kizer

Verlag: Pan

ISBN: 978-3-426-28365-3

Meine Gesamtwertung: 4/5 Sterne

Meine Meinung:

Achtung, da es sich hier um den zweiten Band handelt, ist die Gefahr das Spoiler in dieser Rezension enthalten sind, gegeben.
Meridian begibt sich mit ihrem Freund Tens auf die Suche nach weiteren Fenestras. Eine dieser Fenestras scheint in einer Kleinstadt in einem Kinderheim zu leben. Kann Meridian sie aufspüren und sich mit ihr verbünden, bevor die Aternocti es tut?
Ich muss gestehen, dass der zweite Band mit Meridian mich nicht mehr ganz so fesseln konnte wie der Erste. Während ich den ersten Band spannend, romantisch und witzig fand, kam mir hier die Handlung etwas schwermütig und lang gezogen vor.
Vielleicht lag es an der etwas gedrückten Atmosphäre, die mir diese Handlung vermittelte, da in diesem Band auch Kinder verschiedener Altersgruppen mitspielen, die in einem Kinderheim aufwachsen und dort misshandelt werden. Misstrauen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und betrifft nicht nur die Kinder in dem Kinderheim.
Der Fokus dieser Fortsetzung richtete sich für mich aber eher auf die Romanze zwischen Meridian und Tens. Zwar erscheint immer wieder die Perspektive der anderen Fenestra, Juliet, dennoch erlebt der Leser die ersten zarten und ernsten Annäherungsversuche der beiden Protagonisten des ersten Bandes mit, sehr intensiv mit.
Die Handlung kam mir teilweise sehr düster und lang gezogen vor, trotzdem war ich überrascht, welche Wesen oder auch Menschen, Meridian zur Seite stehen.
Die Personen und Figuren sind auch hier wieder sehr klar gezeichnet, sodass der Leser sie sich auch im zweiten Band wieder gut vorstellen kann.
Auch der Vorgang, wenn Meridian die Toten ins Licht führt, ist wieder sehr gut beschrieben und nachvollziehbar. Das Gleiche gilt natürlich auch für Juliet.
Erzählt wird die Handlung aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Sicht über Meridian die an ihren Aufgaben wachsen muss und auch ihr Vertrauen zu Tens aufbauen will und dann aus Juliets Sicht, die wiederum nur davon träumt, endlich aus diesem grausamen Heim rauszukommen. Ihre größte Sorge gilt vor allem den anderen Kindern.
Einige Fragen, die man sich vielleicht im ersten Band stellte, werden hier gelöst, andere wiederum lassen auf den dritten Teil hoffen.
Der Schreibstil ist auch hier wieder recht locker und ruhig. Die Autorin versteht es gewisse Atmosphären dem Leser nahe zu bringen und so erging es mir auch in der Fortsetzung.
Dieser Band war für mich ruhiger, melancholischer und ernster. Wirklich viel Spannung konnte ich nicht für mich entdecken, dennoch zog auch dieser Band mich wieder in seinen Bann.
Auch die Buchgestaltung ist etwas karger geworden.  Gab es beim ersten Band noch wunderschöne Kapitelverzierungen, wurde an diesem im zweiten Band gespart.
Allerdings hat das Cover einen direkten Wiedererkennungswert zum ersten Band und vielleicht zeigt es durch seine dunkle Gestaltung auch auf die düstere Atmosphäre im Buch.

Fazit:
Die Fortsetzung konnte zwar für mich nicht mehr das Lesefieber wie im ersten Band auslösen, dennoch schaffte es Amber Kizer mich erneut mit Meridian zu überzeugen.
Der zweite Band war definitiv düsterer und ernster, jedoch freue ich mich auf den dritten Band mit der sympathischen Protagonistin.
© Michaela Gutowsky

Das Buch der Wünsche – Peter Matthews

Titel: Das Buch der Wünsche

Autor: Peter Matthews

Verlag: Aufbau Verlag

ISBN: 978-3-7466-2782-3

Meine Gesamtwertung: 5/5 Sterne

Meine Meinung:

Dies war mein erster literarischer Adventskalender und ich war schon sehr gespannt.
Im „Buch der Wünsche“ wird eine Geschichte über die Liebe erzählt.
Anne, die Protagonistin ist Buchhändlerin und findet überraschenderweise ein blaues Buch in ihrer Buchhandlung, das definitiv nicht aus ihrem Sortiment stammt. Sie blättert in diesem Buch und entdeckt, dass dieses Buch ihre Wünsche beschreibt.
Für Anne beginnt ein turbulentes Abenteuer, bei dem sie hofft, endlich ihren Traummann zu finden.
Die Geschichte wird in 24 Kapiteln erzählt. Jedes Kapitel ist verschlossen, (perforiert) und lässt sich mit einem Messer oder anderem scharfen Gegenstand öffnen. Hier sollte man natürlich aufpassen das man nicht sich selbst oder aber sein Gegenüber verletzt!:O)
Zudem befinden sich pro Kapitel auch Illustrationen von Nic Klein.
Mit dem Schreibstil musste ich mich ein wenig anfreunden, er war mir anfangs zu hektisch und ich kam nur schwer rein. Doch bereits ab dem 3. Kapitel hat mich die Geschichte so sehr gepackt, dass es mir überhaupt nichts ausgemacht hat, die Kapitel vor der eigentlichen Adventskalenderzeit zu öffnen, um zu erfahren, wie dieses Abenteuer ausgeht.
Die Handlung dreht sich hauptsächlich um Liebe und Sehnsucht, die Weihnachtszeit an sich wird nur am Rande erwähnt.
Ich fand das Buch sehr spannend und interessant, die Geschichte ist zwar an einigen Stellen sehr skurril aber auch amüsant. Der eigentliche Reiz des Buches besteht allerdings darin, jeden Tag ein Kapitel zu öffnen und zu schauen, wie es weitergeht.
Das Cover finde ich für die Adventszeit in den weihnachtlichen Farben passend gestaltet.

Fazit:
„Das Buch der Wünsche“ konnte mich als mein erster literarischer Adventskalender sehr begeistern. Über die Handlung selbst mag ich hier gar nicht viel erzählen, denn der Leser sollte die Freude genießen, Tag für Tag die Kapitel zu öffnen und zu lesen. Ob ihr es schafft Euch am Riemen zu reißen und sie nicht wie ich in einem Rutsch durchzulesen, das müsst ihr selbst herausfinden.
Ich finde die Idee der Geschichte interessant und toll und kann mir vorstellen, dass dieses Buch auch ein tolles Geschenk für Leseratten in der Adventszeit ist.
© Michaela Gutowsky